Stationäres Hospiz am Buck GmbH
Geprüftes ProfilStationäres Hospiz mit 6 Plätzen
Wer wird aufgenommen? Das Hospiz nimmt ausschließlich Patienten mit einer fortgeschrittenen, lebensbegrenzenden Erkrankung auf, die das Krankenhaus nicht mehr behandelt und die zuhause ambulant nicht ausreichend betreut werden können. Sie müssen über ihren Krankheitszustand informiert sein und freiwillig ins Hospiz kommen. Mehr als 90% der Hospizgäste sind Tumorpatienten. Patienten aus Pflegeheimen dürfen nicht ins Hospiz wechseln. Das Hospiz ist offen für Menschen aus dem Landkreis Lörrach und den benachbarten Landkreisen und Basel. Es werden Patienten aller Konfessionen und Glaubensrichtungen aufgenommen. Über die Aufnahme entscheidet die Hospizleitung.
Wie kommt man ins Hospiz? Die Anfrage wird an die Hospizleitung gerichtet: Frau Claudia Deichsel (Tel. 07621/169860oder c.deichsel@hospiz-am-buck.de). Wenn alle Kriterien erfüllt sind, überweist der Haus- oder Krankenhausarzt den Patienten in das Hospiz.
Kosten des Hospizaufenthaltes? Der Aufenthalt ist für den Hospizgast kostenlos, es gibt keinen Eigenanteil wie im Krankenhaus. Krankenkasse und Pflegekasse tragen 90% der Kosten, 10% muss der Hospizträger aufgrund einer gesetzlichen Vorschrift selbst aufbringen. Daher braucht jedes stationäre Hospiz fortwährend die tatkräftige ideelle und finanzielle Unterstützung der Bevölkerung.
Können Angehörige im Hospiz sein? Angehörige gehören im Hospiz mit dazu, auch für sie haben die Mitarbeitenden ein offenes Ohr. Sie können sich an der Pflege beteiligen, und es gibt ein Übernachtungszimmer.
Wer ist zuständig für die ärztliche Versorgung im Hospiz? Grundsätzlich betreut der Hausarzt seinen Patienten im Hospiz weiter, ergänzend dazu gibt es bei Bedarf eine Zusammen¬arbeit mit Ärzten, die sich speziell mit Schmerztherapie auskennen.
Was heißt palliative Pflege? Linderung bei Schmerzen und anderen belastenden Symptomen wie Atemnot und Übelkeit. Offenheit für spirituelle und soziale Fragen.
Wer arbeitet im Hospiz? Es gibt 6 Stellen für Pflegefachkräfte im Hospiz, z.T. mit Zusatzausbildung in Palliativpflege, Dazu kommen die ehrenamtlichen Helfer/innen. Das Ehrenamt hat in der Hospizbewegung sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich einen hohen Stellenwert.
Was sind die Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen? Sie begleiten die Hospizgäste und ihre Angehörigen, assistieren bei der Pflege (z.B. drehen, zu essen und zu trinken geben) und helfen in der Hauswirtschaft mit (private Wäsche der Hospizgäste waschen, Küche aufräumen, Blumen richten)
Haben Mitglieder des Förderkreises einen Anspruch auf Aufnahme im Hospiz? Mitglieder werden nicht bevorzugt aufgenommen, das Hospiz ist offen für alle. Der Vorteil einer Mitgliedschaft liegt im guten Gefühl, dass man das Hospiz mit seiner wichtigen Arbeit durch den Mitgliedsbeitrag unterstützt und immer wieder Informationen über das Hospiz und den Förderkreis erhält.
Wie lange dauert der Aufenthalt im Hospiz? Sehr verschieden, zwischen 2 Tagen und mehreren Wochen, durchschnittlich 2 Wochen. Falls alle Betten belegt sind, wird eine Warteliste geführt von der Hospizleitung. Die Überweisung des Arztes gilt zunächst für 4 Wochen, kann aber mehrfach verlängert werden.
Wie viele Betten sind im Hospiz? Es gibt 6 Pflegebetten entsprechend der Bevölkerungszahl im Landkreis Lörrach.
Wie viele Hospizplätze werden jährlich gebraucht? Im Landkreis Lörrach jährlich für ca. 60 - 80 Patienten. Es gibt keine weiteren Hospizplätze im Landkreis. Die benachbarten deutschen Hospize sind in Freiburg und Friedrichshafen, in der Schweiz in Basel und Ariesheim.
Wer trägt das Hospiz? Das St. Josefshaus Herten, der Caritasverband des Landkreises Lörrach und das Diakonische Werk betreiben gemeinsam das Hospiz.
Zuletzt aktualisiert am 27.01.2026
