InformationenBarrierefrei wohnen: Hinweise zu Umbau und Hilfsmitteln

Barrierefrei wohnen: Hinweise zu Umbau und Hilfsmitteln

Barrierefrei wohnen: Hinweise zu Umbau und Hilfsmitteln
Aktualisiert am: 10.09.2025
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Viele ältere Menschen oder Personen mit einer Behinderung möchten so lange wie möglich selbstständig in ihrer vertrauten Wohnung leben. Damit das gelingt, ist ein barrierefreier Wohnraum sehr wichtig. Schon kleine Hindernisse wie Stufen, Teppiche oder enge Türen können für Menschen mit Pflegebedarf gefährlich sein. Eine Wohnung ohne Barrieren macht den Alltag sicherer und angenehmer – etwa durch ebenerdige Duschen, breite Türen oder Haltegriffe im Bad.

Oft reichen schon kleine Anpassungen, um die Wohnung besser nutzbar zu machen. Für größere Umbauten – wie den Einbau eines Treppenlifts oder das Verbreitern von Türen – braucht es mehr Planung. Hierbei helfen Fachleute, die auch zu passenden Lösungen beraten. Unterstützung gibt es zudem durch verschiedene Hilfsmittel, etwa Gehhilfen, Duschsitze oder Notrufsysteme.

Der Umbau muss nicht allein bezahlt werden: Es gibt verschiedene Zuschüsse und Kredite, etwa von der Pflegekasse, der KfW oder Sozialhilfeträgern. Ein Beratungsgespräch – auch bei einem Hausbesuch – kann helfen, die passende Unterstützung zu finden und die Maßnahmen gut zu planen.

Auch das Umfeld ist wichtig: Gute Infrastruktur, wie ein barrierefreier Zugang zu Bussen, Ärzten oder Supermärkten, trägt viel dazu bei, möglichst lange selbstständig zu leben.

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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/wohnraum-anpassen-barrierefrei-wohnen abrufbar

Foto: Marcus Aurelius

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