InformationenBetreutes Wohnen: Für wen ist das möglich?

Betreutes Wohnen: Für wen ist das möglich?

Betreutes Wohnen: Für wen ist das möglich?
Aktualisiert am: 10.09.2025
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Betreutes Wohnen ist eine Wohnform für Menschen, die möglichst selbstständig leben möchten, aber im Alltag etwas Unterstützung brauchen. Es richtet sich vor allem an ältere Menschen sowie an Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten.

Für ältere Menschen spricht man oft von Service-Wohnen. Hier leben die Bewohnerinnen und Bewohner in einer eigenen Wohnung und bekommen auf Wunsch Hilfe, zum Beispiel durch einen Hausnotruf, Hausmeisterdienste oder feste Ansprechpartner vor Ort. Eine Pflege oder umfassende Betreuung ist meist nicht inbegriffen. Wer mehr Hilfe braucht, muss einen Pflegedienst beauftragen. Die Kosten für das Service-Wohnen muss man meist selbst bezahlen.

Anders ist es bei Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen: Sie bekommen im betreuten Einzelwohnen eine sozialpädagogische Begleitung. Das bedeutet: Eine Fachkraft hilft im Alltag – je nach Bedarf einige Stunden pro Tag oder pro Woche. Diese Hilfe wird meistens vom Staat bezahlt.

Wichtig: Der Begriff „betreutes Wohnen“ ist gesetzlich nicht geschützt. Deshalb lohnt es sich, die Angebote genau zu vergleichen und den Vertrag sorgfältig zu lesen.

Nicht geeignet ist betreutes Wohnen, wenn jemand viel Pflege braucht, zum Beispiel bei fortgeschrittener Demenz oder wenn eine Betreuung rund um die Uhr nötig ist. Dann kann ein Pflegeheim besser passen.

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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/betreutes-wohnen abrufbar

Foto: CDC

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