Digitalisierung in der Pflege
Die Digitalisierung bietet in der Pflege viele Chancen: Sie kann die Selbstständigkeit und Sicherheit älterer und pflegebedürftiger Menschen fördern, ihre Gesundheitsversorgung verbessern und Angehörige sowie Pflegekräfte entlasten. Zu den digitalen Hilfen zählen unter anderem Telepflege, Assistenzsysteme und digitale Pflegeanwendungen (DiPA). Sie helfen dabei, Alltagsrisiken zu verringern und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Dennoch kann Technik die persönliche Zuwendung durch Menschen nicht vollständig ersetzen.
Gerade angesichts des demografischen Wandels wird der Einsatz digitaler Lösungen in Zukunft immer wichtiger – schon heute fehlen vielerorts Pflegekräfte. Dennoch sollten digitale Technologien sorgfältig und im Einvernehmen mit den Betroffenen eingesetzt werden. Denn es gilt, auch rechtliche und ethische Aspekte zu berücksichtigen: Technik darf nicht dazu führen, dass die Rechte pflegebedürftiger Menschen eingeschränkt oder ihre Entscheidungen beeinflusst werden. Eine verantwortungsvolle Nutzung ist daher unerlässlich..
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/digitalisierung-in-der-pflege abrufbar
Foto: Andrea Piacquadio