InformationenGlücksspielsucht (pathologisches Glücksspielen)

Glücksspielsucht (pathologisches Glücksspielen)

Glücksspielsucht (pathologisches Glücksspielen)
Aktualisiert am: 23.09.2025
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Menschen mit Glücksspielsucht schaffen es oft nicht, mit dem Spielen aufzuhören, auch wenn sie dadurch große Probleme bekommen. Die Sucht belastet das Leben stark – finanziell, emotional und sozial. Besonders junge Männer sind häufig betroffen. Glücksspielsucht ist eine anerkannte Krankheit, und die Behandlung wird von der Krankenkasse, der Rentenversicherung oder der Kommune bezahlt. Es gibt viele Hilfsangebote wie Suchtberatungsstellen, Therapien, Selbsthilfegruppen und auch Online-Angebote, die Betroffenen helfen können. Die Sucht zeigt sich durch einen starken inneren Drang zu spielen, oft trotz großer Verluste. Besonders gefährlich sind Geldspielautomaten, die nicht nur in Spielhallen, sondern auch in Kneipen und anderen frei zugänglichen Orten stehen. Auch Online-Glücksspiele wie Poker oder Sportwetten sind riskant, weil man jederzeit und überall darauf zugreifen kann. Weitere Spiele wie Roulette, Karten- oder Würfelspiele führen ebenfalls schnell zur Abhängigkeit. Wer süchtig ist, verliert oft den Überblick über Zeit und Geld und spielt weiter, um Verluste zurückzugewinnen, was die Probleme meist verschlimmert. Wichtig ist: Hilfe zu suchen lohnt sich, denn der Weg aus der Sucht ist möglich – mit Unterstützung. Der erste Schritt kann ein Gespräch bei einer Beratungsstelle oder mit einem Arzt sein.

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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/gluecksspielsucht abrufbar

Foto: Javon Swaby

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