Medikamentenmissbrauch und Medikamentenabhängigkeit
Besonders ältere Menschen und Menschen mit psychischen Erkrankungen sind gefährdet, Medikamente schädlich einzunehmen und abhängig zu werden. Medikamentenabhängigkeit kann alle Altersgruppen und sozialen Schichten betreffen. Häufig sind ältere Frauen, psychisch Kranke und Menschen mit anderen Suchterkrankungen betroffen. Besonders schnell machen Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie bestimmte Schmerzmittel abhängig.
Der Übergang von normaler Einnahme über schädlichen Gebrauch zur Abhängigkeit passiert oft langsam. Die Behandlung besteht meist aus einem Entzug und begleitender Psychotherapie. Selbsthilfegruppen und Suchtberatungen helfen, schädlichen Konsum zu erkennen und langfristig abstinent zu bleiben.
Medikamentenmissbrauch bedeutet, Medikamente anders als vorgesehen einzunehmen – etwa für andere Beschwerden, in höheren Dosen, länger oder auf eine andere Weise. Schädlicher Gebrauch liegt vor, wenn körperliche oder psychische Schäden entstanden sind.
Missbrauch kann Körper und Psyche schaden. Bleibt er länger bestehen, kann eine Abhängigkeit entstehen.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/medikamentenmissbrauch-und-medikamentenabhaengigkeit abrufbar