Mit der Selbsthilfegruppe die Sucht bewältigen
Menschen mit einer Suchterkrankung haben oft große Probleme, ihren Alltag ohne Suchtmittel zu meistern. Auch nach einer Therapie ist es schwer, dauerhaft abstinent zu bleiben. Dabei können Selbsthilfegruppen eine wichtige Unterstützung sein. Dort treffen sich Betroffene und auch Angehörige in einem geschützten Rahmen. Der Austausch hilft, Erfahrungen zu teilen, sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam Wege zu finden, besser mit der Sucht umzugehen.
Es gibt Selbsthilfegruppen für viele Suchterkrankungen, zum Beispiel bei Alkohol-, Drogen-, Glücksspiel- oder Mediensucht. In den Gruppen können die Teilnehmer*innen miteinander reden, sich Tipps geben und neue Perspektiven entdecken. Oft hilft es sehr, zu merken, dass man nicht alleine ist. Das kann Rückfälle verhindern und neue Kraft geben.
Viele kennen die Anonymen Alkoholiker, aber es gibt noch viele weitere Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Auch Angehörige finden dort Unterstützung und Austausch. Die Teilnahme ist freiwillig, vertraulich und meist kostenlos.
Selbsthilfe kann eine gute Ergänzung zu einer Therapie sein – oder auch unabhängig davon helfen. Wer eine passende Gruppe sucht, findet Informationen bei Selbsthilfekontaktstellen oder auf den Webseiten von Selbsthilfeverbänden.
Gemeinsam fällt es oft leichter, Schritt für Schritt den Alltag ohne Sucht zu schaffen.
▶ Den ganzen Artikel lesen Sie hier.
Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/sucht-selbsthilfe abrufbar