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Mythencheck Organspende

Aktualisiert am: 05.06.2026

Organspende ist ein persönliches Thema – und oft mit Unsicherheiten verbunden. Unser Mythencheck greift häufige Annahmen auf und zeigt kurz und verständlich, was wirklich gilt. So wird eine informierte Entscheidung leichter.

„Ich bin viel zu alt für eine Organspende.“
Für eine Organ- und Gewebespende gibt es keine Altersbegrenzung. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern der Zustand der Organe und Gewebe.

„Ich habe Vorerkrankungen und kann meine Organe gar nicht spenden.“
Viele Erkrankungen schließen eine Organ- oder Gewebespende nicht grundsätzlich aus. Ob eine Spende möglich ist, wird immer individuell geprüft.

„Wenn ich meine Zustimmung zur Organspende im Organspende-Register oder im Organspendeausweis festgehalten habe, werde ich im Todesfall automatisch Organspender.“
Eine Organspende ist nur unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen möglich und kommt nur bei wenigen Sterbefällen überhaupt infrage.

„Wenn ich bereit bin, Organe zu spenden, wird im Falle des Falles nicht alles getan, um mich zu retten.“
Die Rettung und Behandlung von Patientinnen und Patienten hat immer oberste Priorität. Eine mögliche Organspende wird erst geprüft, wenn eine Rettung nicht mehr möglich ist.

„Beim Hirntod ist man nicht richtig tot.“
Der Hirntod bedeutet den unumkehrbaren Ausfall aller Hirnfunktionen. Er wird nach strengen gesetzlichen Vorgaben von erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten festgestellt.

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