Online-Sucht
Online-Sucht betrifft nicht nur Computerspiele, sondern auch andere Internetangebote wie Social Media oder Online-Shopping. Sie ist eine psychische Störung, bei der die Nutzung des Internets das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigt. Vor allem Jugendliche sind gefährdet, häufig kommen auch andere psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen dazu.
Online-Sucht wird in der Fachsprache oft als „Internetnutzungsstörung“ (INS) bezeichnet. Dabei verlieren Betroffene die Kontrolle über ihre Internetnutzung und leiden unter negativen Folgen im Alltag. Besonders gut erforscht ist die Spielsucht im Internet. Wissenschaftler vermuten, dass ähnliche Mechanismen auch bei anderen Formen der Online-Sucht wirken.
Zu den häufig problematischen Bereichen gehören Computerspiele, soziale Netzwerke, Online-Shopping und Pornografie. Die Diagnose erfolgt anhand bestimmter Kriterien, die helfen, zwischen normalem und krankhaftem Gebrauch zu unterscheiden. Die Behandlung richtet sich danach, wie stark die Störung ausgeprägt ist.
Das Internet ist heute ein wichtiger Teil des Alltags – es bietet viele Vorteile. Doch wenn die Nutzung zur Sucht wird, kann sie psychische und soziale Probleme verursachen. Deshalb ist es wichtig, bei Problemen professionelle Hilfe zu suchen.
▶ Den ganzen Artikel lesen Sie hier.
Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/online-sucht abrufbar