Pflegewissen für Angehörige
Die Pflege von pflegebedürftigen Menschen ist anspruchsvoll, da sie oft ein höheres Risiko für Infektionen und gesundheitliche Komplikationen haben. Ihr Körper, zum Beispiel die Immunabwehr und Wundheilung, funktioniert meist nicht mehr so gut wie bei jüngeren, gesunden Menschen.
Der richtige Umgang mit Wunden, Schmerzen, Hygiene und Ernährung ist wichtig, um weitere Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Diese können sonst die Pflegebedürftigkeit verschlimmern.
Pflegende Angehörige profitieren von Schulungen, Beratungen und Pflegewissen, das ihnen Sicherheit und Fachkompetenz gibt. So können sie Symptome früh erkennen und angemessen reagieren. Das erleichtert die Pflege und verringert Sorgen.
Wichtig ist auch die aktivierende Pflege: Pflegebedürftige sollen so viel wie möglich selbst tun – unterstützt durch Angehörige, Hilfsmittel und barrierefreien Wohnraum. Das fördert ihre Selbstständigkeit und verhindert körperlichen und geistigen Abbau.
Bewegung regt Kreislauf und Atmung an, beugt Folgeerkrankungen vor und senkt das Risiko von Stürzen. Ohne Aktivität steigt der Pflegebedarf, da die Selbstständigkeit verloren geht.
Pflegedienste, Pflegekassen und Hausärzte bieten Beratung und Hilfe an, damit Angehörige gut unterstützt werden und Überforderung oder Fehler vermieden werden.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/pflegewissen abrufbar