InformationenPrivate Pflegezusatzversicherung

Private Pflegezusatzversicherung

Private Pflegezusatzversicherung
Aktualisiert am: 10.09.2025
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten ab. Wer pflegebedürftig wird, muss oft hohe Eigenanteile leisten, die sich allein mit der Rente kaum stemmen lassen. Viele Menschen müssen eigenes Vermögen einsetzen oder sogar Sozialhilfe beantragen. Um diese sogenannte „Pflegelücke“ abzusichern, kann eine private Pflegezusatzversicherung sinnvoll sein. Es gibt verschiedene Modelle – je jünger und gesünder man beim Abschluss ist, desto günstiger sind die Beiträge. Auch staatlich geförderte Varianten (z. B. Pflege-Bahr) stehen zur Verfügung. Wichtig ist, den eigenen Bedarf realistisch einzuschätzen und die Vertragsbedingungen sorgfältig zu prüfen.

Die Wahrscheinlichkeit, im Alter pflegebedürftig zu werden, steigt deutlich mit dem Lebensalter. Besonders häufig sind die Pflegegrade 2 und 3, in denen Menschen meist auch am längsten verbleiben. Im Schnitt dauert die Pflegebedürftigkeit 4,3 Jahre – bei Frauen länger als bei Männern. Wer sich frühzeitig informiert und vorsorgt, kann verhindern, dass die Pflege zur finanziellen Belastung für sich selbst oder Angehörige wird.

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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/pflegezusatzversicherung abrufbar

Foto: Matthias Zomer

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