Psychische und körperliche Belastung bei pflegenden Angehörigen
Pflegende Angehörige übernehmen oft eine große Verantwortung und sind dabei häufig stark belastet – sowohl körperlich als auch psychisch. In Deutschland kümmern sich etwa 7,1 Millionen Menschen zu Hause um ihre pflegebedürftigen Angehörigen. Besonders schwer ist die Pflege von Menschen mit Demenz.
Viele Pflegende arbeiten nebenbei oder sind selbst schon älter und haben eigene gesundheitliche Probleme. Pflege kann sehr zeitaufwendig sein: Im Durchschnitt verbringen Hauptpflegepersonen fast 50 Stunden pro Woche mit der Betreuung. Körperliche Belastungen wie Rücken- und Gelenkschmerzen sind deshalb keine Seltenheit.
Neben körperlicher Anstrengung können auch psychische Probleme auftreten, zum Beispiel Stress, soziale Isolation oder Depressionen. Oft fühlen sich pflegende Angehörige auch hilflos oder traurig. Manchmal pflegen auch Kinder oder Jugendliche, was ihre Bildungschancen beeinträchtigen kann.
Wichtig ist, dass pflegende Angehörige auf sich selbst achten und sich Unterstützung holen. Entlastung hilft, die eigene Gesundheit zu schützen und psychische Beschwerden zu vermeiden. Es gibt verschiedene Angebote und Hilfen, die dabei unterstützen.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/belastungen-pflegende-angehoerige abrufbar