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Wie verläuft weißer Hautkrebs?

Wie verläuft weißer Hautkrebs?
Nächstes Update: 2027
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Einleitung

Zum weißen Hautkrebs zählen das Basaliom und das . Das Basaliom ist der häufigste Hautkrebs, wächst aber meist nur langsam. Das ist etwas aggressiver. Meist wird weißer Hautkrebs erkannt, bevor er sich im Körper ausgebreitet hat.

Einleitung

Basaliom

Das Basaliom (Basalzellkarzinom, Basalzellkrebs) entwickelt sich am häufigsten bei Menschen um die 60 Jahre und insbesondere im Gesicht, am Hals oder an anderen Stellen des Kopfes, die regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind. Es wächst gewöhnlich langsam und nur dort, wo es entstanden ist. Daher wird das Basaliom meist entdeckt, wenn es durch einen kleinen Eingriff noch vollständig entfernt werden kann. Trotzdem ist es nicht ganz ungefährlich: Wird es erst sehr spät oder gar nicht behandelt, kann es in tiefer liegendes Gewebe eindringen. Auf diese Weise können zum Beispiel Nase, Augen oder Gesichtsknochen geschädigt werden.

Da ein Basaliom in der Regel nicht streut – also keine an anderen Stellen des Körpers bildet –, ist es nur selten tödlich: Von 1000 erkrankten Personen stirbt etwa 1 daran.

Krebsvorstufen: aktinische Keratose und Bowen-Krankheit

Ein entwickelt sich meistens aus einer Krebsvorstufe wie der aktinischen Keratose oder der Bowen-Krankheit. Um zu verhindern, dass es zu Krebs kommt, werden bereits diese Vorstufen behandelt.

Eine (solare Keratose, Lichtkeratose) entsteht, wenn die Haut dauerhaft der Sonne ausgesetzt ist und dadurch verhornt. Die Stelle fühlt sich dann hart wie eine Schwiele an. Die Haut ist dort rötlich bis bräunlich gefärbt, rau und schuppig und manchmal dicker oder nach oben gewölbt. Eine zeigt sich vor allem an Körperstellen, die besonders oft der Sonne ausgesetzt sind, also zum Bespiel im Gesicht oder – wenn keine Haare Schatten geben – auch auf der Kopfhaut. In der Regel entsteht die an mehreren Hautstellen. Oft sind die betroffenen Menschen schon älter und leben in einer Gegend mit intensiver Sonneneinstrahlung.

Ob sich eine zu einem Krebs weiterentwickelt oder ausheilt, lässt sich kaum vorhersagen. Ärztinnen und Ärzte schlagen in der Regel eine Behandlung vor, um die Veränderung zu entfernen.

Die Bowen-Krankheit () zeigt sich bei Menschen mit heller Haut als gerötete, schuppige Stelle, die sich deutlich von der gesunden Haut abgrenzt. Bei Menschen mit dunkler Haut ist die betroffene Stelle in der Regel dunkel pigmentiert, sie kann aber auch heller aussehen als die umgebende gesunde Haut. Bei etwa 3 von 100 Personen geht die Bowen-Krankheit in ein über. Ein so entstandener Hautkrebs ist vergleichsweise aggressiv und breitet sich häufig auf andere Körperregionen aus.

Quellen

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