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«Збиток від удару – визнання фібриляції передсердь і дії»
Unser Herz schlägt Tag für Tag viele Tausend Male – meist, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Doch was passiert, wenn das Herz aus dem Rhythmus gerät? Eine mögliche Ursache ist das sogenannte Vorhofflimmern.
Mehr als 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Vorhofflimmern. Es ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung und bleibt oft lange unbemerkt.
Die bundesweiten Herzwochen vom 1. bis 30. November 2026 stehen unter dem Motto „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“. Die Deutsche Herzstiftung möchte damit über mögliche Warnzeichen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten informieren.
Was ist Vorhofflimmern?
Normalerweise schlägt unser Herz in einem regelmäßigen Rhythmus. Bei Vorhofflimmern ist die elektrische Steuerung des Herzens gestört. Die beiden oberen Herzkammern, die sogenannten Vorhöfe, ziehen sich nicht mehr regelmäßig zusammen. Dadurch schlägt das Herz unregelmäßig und häufig auch schneller als gewöhnlich.
Vorhofflimmern ist nicht automatisch ein akuter Notfall. Es sollte jedoch ärztlich abgeklärt werden, da es das Risiko für Folgeerkrankungen erhöhen kann.
Woran erkenne ich Vorhofflimmern?
Vorhofflimmern kann sich unterschiedlich bemerkbar machen. Manche Menschen spüren deutlich, dass ihr Herz aus dem Takt gerät. Andere haben kaum oder gar keine Beschwerden.
Mögliche Anzeichen sind:
Herzrasen, Herzklopfen oder ein unregelmäßiger Herzschlag
Schwindel oder Benommenheit
Atemnot, insbesondere bei körperlicher Belastung
Müdigkeit, Schwäche oder verminderte Leistungsfähigkeit
Diese Beschwerden können auch andere Ursachen haben und bedeuten nicht automatisch, dass Vorhofflimmern vorliegt.
Wichtig: Wenn Sie wiederholt einen unregelmäßigen Herzschlag bemerken oder entsprechende Beschwerden auftreten, lassen Sie diese ärztlich abklären. Bei starken Brustschmerzen, schwerer Atemnot, Bewusstlosigkeit oder plötzlich auftretenden Schlaganfallzeichen wie Lähmungen oder Sprachstörungen wählen Sie sofort den Notruf 112.
Warum ist eine frühzeitige Erkennung wichtig?
Vorhofflimmern kann das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Durch den unregelmäßigen Herzrhythmus können sich in den Vorhöfen Blutgerinnsel bilden. Gelangen diese ins Gehirn, können sie dort ein Blutgefäß verschließen und einen Schlaganfall auslösen.
Die gute Nachricht: Vorhofflimmern lässt sich behandeln. Ein EKG kann helfen, die Herzrhythmusstörung festzustellen. Da Vorhofflimmern manchmal nur gelegentlich auftritt, kann auch ein Langzeit-EKG sinnvoll sein.
Je nach persönlicher Situation kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten infrage. Dazu gehören beispielsweise Medikamente zur Regulierung des Herzschlags oder zur Verringerung des Schlaganfallrisikos sowie bestimmte medizinische Eingriffe.
Was kann ich selbst für meine Herzgesundheit tun?
Ein gesunder Lebensstil kann dazu beitragen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.
Darauf können Sie achten:
Regelmäßig bewegen: Schon Spaziergänge, Radfahren oder Schwimmen unterstützen die Herzgesundheit.
Ausgewogen ernähren: Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten ist empfehlenswert.
Blutdruck kontrollieren: Bluthochdruck ist ein wichtiger Risikofaktor für Vorhofflimmern.
Auf das Rauchen verzichten und Alkohol möglichst vermeiden: Beides kann die Herzgesundheit beeinträchtigen.
Bestehende Erkrankungen behandeln lassen: Beispielsweise Diabetes oder Bluthochdruck.
Gut informiert – die Herzwochen 2026
Im Rahmen der Herzwochen bietet die Deutsche Herzstiftung verschiedene Möglichkeiten, sich über Vorhofflimmern zu informieren. Neben Veranstaltungen und Informationsmaterialien gibt es auch kostenlose digitale Angebote.
Online-Seminar am 4. November 2026, 18 bis 19 Uhr
Unter dem Titel „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“ informieren Herzspezialistinnen und Herzspezialisten über die Diagnose und Behandlung von Vorhofflimmern. Dabei geht es unter anderem um Medikamente zur Schlaganfallvorbeugung und die Katheterablation. Teilnehmende können auch eigene Fragen stellen.
Hier geht es zum Online-Seminar
Podcast „imPULS – Wissen für Ihre Gesundheit“
Begleitend zu den Herzwochen veröffentlicht die Deutsche Herzstiftung jede Woche eine neue Podcastfolge rund um Vorhofflimmern. Fachleute erklären verständlich, wie die Erkrankung erkannt und behandelt werden kann.
Weitere Veranstaltungen und Informationsmaterialien finden Sie auf der Internetseite der Herzwochen 2026
Sie möchten mehr über Vorhofflimmern erfahren?
Auf GesundSozial.digital finden Sie den Artikel „Vorhofflimmern“ welcher erklärt, wie die Erkrankung entsteht, welche Beschwerden auftreten können und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Achten Sie auf Ihre Herzgesundheit
Nutzen Sie die Herzwochen, um sich über Vorhofflimmern zu informieren. Wer mögliche Warnzeichen kennt und Risikofaktoren frühzeitig behandeln lässt, kann dazu beitragen, seine Herzgesundheit langfristig zu schützen.
Quellen
Deutsche Herzstiftung. (2026). Pressemappe Herzwochen 2026.
https://beherzt-handeln.de/service-und-aktuelles/presse/pressemappe-herzwochen
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Vorhofflimmern. Gesundheitsinformation.de.
https://www.gesundheitsinformation.de/vorhofflimmern.html
Deutsche Herzstiftung und Deutsche Gesellschaft für Kardiologie. Patientenleitlinie: Vorhofflimmern – Verstehen, behandeln, mitwirken.
https://herzstiftung.de/patientenleitlinie-vorhofflimmern