InformationenUnsere Methoden und ProzesseQualitätssicherung: Einbindung von Fachleuten, Patientinnen und Patienten

Qualitätssicherung: Einbindung von Fachleuten, Patientinnen und Patienten

Qualitätssicherung: Einbindung von Fachleuten, Patientinnen und Patienten
Aktualisiert am: 30.11.2023· Nächstes Update: 2026
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Einleitung

Unsere Informationen werden in einem Prozess erstellt, der in der Regel mehrere Monate dauert. In dieser Zeit werden die Entwürfe mehrfach innerhalb und außerhalb des Instituts begutachtet und überarbeitet. Natürlich können wir dabei nicht alle Fachleute, Leserinnen und Leser zufriedenstellen – aber wir versuchen, möglichst viele Belange zu berücksichtigen.

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Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen

Zum Start der Erstellung einer Gesundheitsinformation sprechen wir mit Vertreterinnen und Vertretern von Selbsthilfeorganisationen, die zum jeweiligen Thema arbeiten, um mehr über den Informationsbedarf von Betroffenen und zu den Herausforderungen bei der Bewältigung der Erkrankung zu erfahren.

Interne fachliche Begutachtung

In die Erstellung unserer Informationen sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der anderen Ressorts des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) einbezogen. Sie sichern zum Beispiel die Qualität der Recherche, der Auswahl und Bewertung der systematischen Übersichten. Die im IQWiG tätigen Expertinnen und Experten kommen aus der Medizin, den Gesundheits- und Naturwissenschaften, der Statistik sowie aus Psychologie und Sozialwissenschaften.

Externe fachliche Begutachtung

Wir versenden Entwürfe unserer Informationen an vom IQWiG unabhängige Expertinnen und Experten, die auf das jeweilige Fachgebiet spezialisiert sind. Ihre Kommentare werden von uns gesichtet und fließen in eine Überarbeitung ein.

Stellungnahme und Nutzertestung

Vor der Veröffentlichung auf der Website geben wir unter anderem Patientenvertreterinnen und -vertretern, Fachleuten und Industrieverbänden die Möglichkeit, innerhalb von vier Wochen eine Stellungnahme zu den Texten abzugeben.

Zu einer Stellungnahme gebeten werden die Mitglieder der Gremien des IQWiG, etwa des Kuratoriums. Dazu gehören unter anderem medizinische Fachgesellschaften, Patientenvertreterinnen und -vertreter, Verbraucherzentralen, (Zahn-)Ärzte- und Psychotherapeutenkammern, kirchliche Einrichtungen, Krankenhäuser und die pharmazeutische Industrie.

Parallel zur Stellungnahme lassen wir unsere Informationen durch Nutzerinnen und Nutzer testen, die möglichst selbst von der jeweiligen Erkrankung betroffen sind. Diese Nutzertestungen finden an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) statt.

Nach Ablauf der vierwöchigen Frist werden die Kommentare aus den Stellungnahmen und der Nutzertestung im Rahmen einer Redaktionskonferenz diskutiert und bei der abschließenden Überarbeitung der Texte berücksichtigt.

Quellen

Deutsches Netzwerk evidenzbasierte Medizin (DNEbM). Chronik. 2020.

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Allgemeine Methoden. Version 7.0. Köln: IQWiG; 2023.

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