InformationenTurbulente Zeiten

Turbulente Zeiten

Turbulente Zeiten
Aktualisiert am: 16.10.2025
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Nach der Geburt, Babyblues oder mehr?

Viele Frauen erleben in der Zeit nach der Geburt nicht nur positive Gefühle. Die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett können eine starke Belastung für dich sein. Die Umstellung der Hormone kann starke Stimmungsschwankungen auslösen. Negative Gefühle sind ganz normal. Es ist gut, wenn du darüber mit deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt und deiner Hebamme sprichst.

Weitere Informationen: Schwere Gefühle in der Schwangerschaft und nach der Geburt


Ein Kind früh verlieren

Wenn Eltern ihr Kind durch eine Fehlgeburt oder Totgeburt verlieren, gehört dies zum Traurigsten, was ihnen widerfahren kann. Sie haben sich auf ein langes Leben mit ihm eingestellt und müssen nun nach kurzer Zeit Abschied nehmen – ein tiefer Einschnitt in ihre Lebensgeschichte.

Von einer Fehlgeburt wird gesprochen, wenn das Gewicht unter 500 Gramm liegt und die Geburt vor der 24. Schwangerschaftswoche stattgefunden hat. Von einer Totgeburt hingegen spricht man, sofern das Gewicht mindestens bei 500 Gramm liegt oder die Geburt ab der 24. Schwangerschaftswoche erfolgt.

Eine Übersicht zu möglichen Wegen, welche du gehen kannst, wenn du dein Kind durch eine frühe Fehlgeburt (bis zur vollendeten 12. Schwangerschaftswoche) verabschieden musstest findest du hier.

Du hast erfahren, dass das Herz deines Kindes aufgehört hat zu schlagen und möchtest weitere Informationen zu deiner bevorstehenden stillen Geburt. Informiere dich hier über deine Möglichkeiten.

Trauern, wenn man einen nahestehenden Menschen verloren hat, ist so persönlich und so verschieden, wie es unterschiedliche Menschen, Temperamente und Lebensgeschichten gibt. Das gilt auch für die Trauer nach dem frühen Verlust eines Kindes. Möglichkeiten mit der Trauer umzugehen findest du hier.

Durch den kostenlosen Kurs von sieben erfahrenen Expert*innen wirst du auf Entscheidungen vorbereitet welche dir bevorstehen. Zudem wirst du über deine Rechte und Pflichten aufgeklärt.  Der Kurs kann dich dabei unterstützen mit relevanten Informationen Entscheidungen treffen zu können. Den Zugang zum Kurs findest du hier.


Ungeplant schwanger: Beratung hilft

Wird eine Frau ungeplant schwanger, ist ihr vielleicht schnell klar, ob sie das Kind bekommen will oder nicht. Andere geraten in einen Konflikt oder sogar in eine Krise: Die Schwangerschaft austragen oder abbrechen („Abtreibung“)? Eine Schwangerschaftskonfliktberatung kann helfen, Hoffnungen und Befürchtungen zu besprechen und eine tragfähige Entscheidung zu treffen.

Worum es in einer Schwangerschaftskonfliktberatung geht kannst du hier nachlesen. 

Schwangerschaftsberatungsstellen in der Nähe findest du hier.


(werdende) Eltern von Kindern mit Behinderung

Herauszufinden, dass das Kind eine mögliche Behinderung hat kann für die (werdenden) Eltern eine überfordernde Situation sein. Eine Beratung kann helfen, die Gedanken zu sortieren und den weiteren Weg zu klären. Online Videoberatung: Beratungsstelle HELB

Wenn du weitere Infos oder Austauschmöglichkeiten suchst, kannst du auf der Website von Mein Herz Lacht vorbei schauen.

Eine Möglichkeit für persönlichen Austausch und Vernetzung vor Ort kannst du zum Beispiel bei LÖwenstark finden.


Wenn das Baby viel weint

Weinen und schreien ist bei Babys die erste Form der Kommunikation und in den ersten Lebensmonaten völlig normal. Sie zeigen damit ihre Bedürfnisse (Hunger, Durst, nasse Windel, fühlt sich alleine, etc.) und brauchen feinfühlige, liebevolle Zuwendung. Nachdem die Bedürfnisse befriedigt sind, können die meisten Babys wieder gut zur Ruhe kommen. 

Manche Babys schreien jedoch besonders viel und ohne erkennbaren Grund. Hierüber kannst du mit deiner Kinderärztin, deinem Kinderarzt, deiner Hebamme, der Baby- oder Schreiambulanz, deiner Schwangerschaftsberatungsstelle oder deiner Fachstelle Frühe Hilfen sprechen.

Weitere Informationen:

Schreiprobleme

Hinweis auf Baby-/Schreiambulanzen