Elinzanetant (Lynkuet) bei Wechseljahrsbeschwerden
Einleitung
Elinzanetant (Handelsname Lynkuet) ist seit November 2025 für Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden zugelassen.
In den Wechseljahren verändert sich das Zusammenspiel der Hormone. Durch den sinkenden Östrogenspiegel kann es zu einer Überstimulation der sogenannten KNDy-Neuronen im Hypothalamus des Gehirns kommen. Folge kann eine Störung des Wärmeregulationszentrums im Gehirn sein, die zu belastenden Hitzewallungen und auch Schlafstörungen führen kann. Im Durchschnitt haben Frauen ihre Menopause mit 51 Jahren.
Elinzanetant soll die Überstimulation dämpfen und so Hitzewallungen und auch Schlafstörungen verbessern.
Anwendung
Andere Behandlungen
Kommt bei Wechseljahrsbeschwerden eine Hormontherapie infrage, können Estrogene allein oder in Kombination mit Gestagenen eingesetzt werden. Kommt eine Hormontherapie nicht infrage, kann abwartend beobachtet werden. Das heißt, die Patientinnen werden regelmäßig untersucht und Beschwerden werden behandelt.
Bewertung
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat 2026 geprüft, ob Elinzanetant für Frauen mit Wechselsjahrsbeschwerden im Vergleich zu den Standardtherapien oder dem abwartenden Beobachten Vor- oder Nachteile hat.
Um diese Frage zu beantworten, legte der Hersteller jedoch keine geeigneten Daten vor.
Weitere Informationen
Dieser Text fasst die wichtigsten Ergebnisse des Gutachtens zusammen, das das IQWiG im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Rahmen der Frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln erstellt hat. Der G-BA beschließt auf Basis des Gutachtens und eingegangener Stellungnahmen über den Zusatznutzen von Elinzanetant (Lynkuet).
Quellen
Herausgeber:gesundheitsinformation.de
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Elinzanetant (vasomotorische Symptome bei Menopause) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V. Dossierbewertung; Projekt A26-34. 26.06.2026. (IQWiG-Berichte; Band 2272); DOI: 10.60584/A26-34.
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