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Medikamenten-Liste

Medikamenten-Liste
Nächstes Update: 2028
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Einleitung

In der Tabelle notieren Sie alle Mittel, die Sie anwenden: verschriebene Medikamente, nicht rezeptpflichtige Arzneien, aber auch pflanzliche Mittel und . Denken Sie neben Tabletten und Kapseln auch an Sprays, Salben, Zäpfchen und andere Darreichungsformen.

Folgende Informationen sollte die Liste oder Tabelle enthalten:

  • Name des Medikaments: Wirkstoff und Handelsname
  • Höhe der Einzeldosis und Darreichungsform, zum Beispiel: 100 mg Tablette
  • Zeitpunkt und Menge der Einnahme, zum Beispiel: morgens und abends je 1 Tablette
  • besondere Hinweise, zum Beispiel: im Kühlschrank lagern, nicht mit Milchprodukten oder direkt nach dem Frühstück einnehmen
  • Grund für die Anwendung, zum Beispiel: Bluthochdruck, Schmerzen oder Eisenmangel

Ein Ausfüll-Beispiel:

Wirkstoff:

Handelsname: Arthro-IBU

Stärke: 800 mg

Form: Tablette

Dosierschema (wann): 1-0-0-0 (1 Tablette morgens)

Einheit: Stück

Hinweise: direkt nach dem Frühstück einnehmen

Grund: Knieschmerzen (Arthrose)

Wann besteht Anspruch auf einen Medikationsplan von der Ärztin oder vom Arzt?

Unter bestimmten Voraussetzungen haben gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf einen Medikationsplan, den die Ärztin oder der Arzt für sie erstellt und ausdruckt. Die Voraussetzungen sind:

  • Sie benötigen drei oder mehr rezeptpflichtige Medikamente.
  • Die Medikamente wirken systemisch – das heißt, sie verteilen sich im ganzen Körper.
  • Die Medikamente werden für einen Zeitraum von mindestens vier Wochen verordnet.

Der Medikationsplan umfasst nicht nur die verordneten Medikamente, sondern auch alle anderen Arzneimittel. Er ist einheitlich aufgebaut und enthält neben persönlichen Angaben wie Name und Geburtsdatum alle nötigen Informationen – etwa Namen und Dosierungen der Medikamente sowie Hinweise, wie und warum die Mittel angewendet werden.

Kann ich die Liste auch digital erhalten?

Ja. Wenn man es wünscht, wird der Medikationsplan auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert. Man hat aber weiterhin Anspruch auf die Papierversion.

In der elektronischen Patientenakte (ePA) gibt es außerdem eine Medikationsliste. Sie enthält die Arzneimittel, die man mittels eines E-Rezepts verschrieben bekommen hat. Künftig soll auch der Medikationsplan in die ePA integriert werden. Dann wird es möglich sein, dort Informationen zur Einnahme und Dosierung sowie zu nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten zu erfassen.

Quellen

IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Gesundheitsinformation.de kann das Gespräch mit Fachleuten unterstützen, aber nicht ersetzen. Wir bieten keine individuelle Beratung.

Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

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