InformationenTagebuch: Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Tagebuch: Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Tagebuch: Prämenstruelles Syndrom (PMS)
Nächstes Update: 2026
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Einleitung

Ein prämenstruelles (PMS) kann eine Vielzahl von Beschwerden auslösen. Die meisten können jedoch auch bei vielen anderen Störungen oder Erkrankungen auftreten. Ein Tagebuch kann helfen, herauszufinden, ob sie wirklich mit dem Zyklus zusammenhängen.

Das Tagebuch führen Sie am besten über mindestens 2 bis 3 Monate. Es kann auch zur Vorbereitung auf einen Arztbesuch sinnvoll sein. Hier finden Sie eine PMS-Tagebuchvorlage zum Ausdrucken.

Was kann ich im Tagebuch eintragen?

  • In die obere Zeile schreiben Sie den aktuellen Kalendermonat und kreuzen das Datum an, an dem die Regelblutung eingesetzt hat.
  • Zusätzlich können Sie die Dauer der Blutung über einen Strich oder weitere Kreuze markieren.
  • Alle Beschwerden, die Sie an sich beobachtet haben, halten Sie im Laufe des Monats in der Tabelle fest und notieren die Stärke der Beschwerden als unterschiedlich große Kreise (siehe Beispiel unten).
  • Sie können die Liste selbst anpassen und Ihre Beschwerden direkt in die PDF-Datei eingeben. Oder Sie tragen zusätzliche eigene Beschwerden handschriftlich in die leeren Zeilen ein.
  • Auswirkungen der PMS-Beschwerden auf die Beziehungen in der Familie, im Freundes- und Kollegenkreis können Sie in den letzten zwei Zeilen der Tabelle notieren.

Ein Ausfüll-Beispiel:

Grafik: Interaktives PMS-Tagebuch: Ausfüll-Beispiel

Welche Symptome können bei PMS auftreten?

Ein prämenstruelles kann viele verschiedene Beschwerden auslösen. Möglich sind zum Beispiel:

Körperliche Beschwerden

  • Schmerzen, zum Beispiel in Unterleib, Kopf oder Rücken
  • Spannungs- und Völlegefühl im Unterbauch
  • Blähbauch und Verdauungsprobleme
  • Brustschwellung
  • Hautunreinheiten, Akne
  • Wassereinlagerungen an den Beinen

Stoffwechselbedingte Symptome

Konzentrationsstörungen und Stimmungsveränderungen

  • Konzentrationsprobleme
  • Vergesslichkeit, Verwirrtheit
  • Niedergeschlagenheit, Traurigkeit
  • innere Anspannung
  • Rückzugsbedürfnis
  • Angstgefühle
  • Stimmungsschwankungen
  • Überempfindlichkeit, Reizbarkeit
  • Wutgefühle, Aggressionen
  • Gefühl, die Kontrolle über seine Gefühle und den Körper zu verlieren

Erschöpfung oder Unruhe

  • Mangel an Energie, schnelle Erschöpfung
  • Antriebsmangel, Lustlosigkeit
  • kein Interesse an Alltagsaktivitäten
  • innere Unruhe, Rastlosigkeit
  • Überdrehtheit
Quellen

IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Gesundheitsinformation.de kann das Gespräch mit Fachleuten unterstützen, aber nicht ersetzen. Wir bieten keine individuelle Beratung.

Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

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