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Rosazea-Tagebuch

Rosazea-Tagebuch
Aktualisiert am: 06.09.2023· Nächstes Update: 2026
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Einleitung

Rosazea („Kupferrose“) zeigt sich durch Hautrötungen, Pusteln und Hautverdickungen im Gesicht. Sie kann durch bestimmte Reize verstärkt werden. Ein Tagebuch kann helfen, solchen Auslösern auf die Spur zu kommen.

Bestimmte Reize können die typischen Rosazea-Beschwerden verstärken. Dazu gehören:

  • scharfe Speisen
  • heiße Getränke
  • Alkohol
  • Kosmetika
  • Seifen
  • gefäßerweiternde Medikamente

Auch starke Kälte oder Hitze und UV-Strahlen können einen Einfluss haben. Da sich die Auslöser aber von Mensch zu Mensch unterscheiden, muss jeder selbst herausfinden, was er nicht verträgt. Unabhängig davon ist es immer sinnvoll, die Haut vor starker UV-Strahlung und Sonnenbrand zu schützen.

Wer seine Auslöser für einen Rosazea-Schub kennt, kann zumindest einige von ihnen vermeiden und so Schüben vorbeugen. Um herauszufinden, auf welche Reize man reagiert, ist ein Tagebuch hilfreich. Hier finden Sie einen Tagebuch-Vordruck (PDF) zum Ausfüllen.

Rosazea-Tagebuchvorlage
Rosazea-Tagebuchvorlage

In diesem Tagebuch kann man für ein paar Wochen oder Monate festhalten,

  • was man gegessen und getrunken hat,
  • welchen äußeren Einflüssen die Haut ausgesetzt war (etwa Sonne, Wind, Schwitzen beim Sport, heißes Wasser, bestimmte Kosmetika),
  • wie stark die Rosazea war und
  • welche Medikamente man wann, wie oft und in welcher Dosierung genommen hat.

Wer zum Beispiel den Verdacht hat, eine Hautcreme könnte ein Auslöser sein, kann für eine Weile darauf verzichten. Anhand der Tagebuch-Eintragungen lässt sich dann erkennen, ob sich die Häufigkeit der Rosazea-Schübe und die Stärke der Entzündung tatsächlich verringern.

Quellen

Augustin M, Herberger K, Hintzen S et al. Prevalence of skin lesions and need for treatment in a cohort of 90 880 workers. Br J Dermatol 2011; 165(4): 865-873.

National Rosacea Society (USA). Information For Patients. 2023.

Rebora A. Papulopustular rosacea. In: Williams H, Bigby M, Diepgen T et al (Ed). Evidence-based Dermatology. London: Blackwell Publishing; 2008. S. 105-110.

Van Zuuren EJ. Rosacea. N Engl J Med 2017; 377(18): 1754-1764.

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