Soziales: Passende Informationen finden
HalLÖchen: Angebote für die ganze Familie, rund ums Kind
"HalLöchen" ist ein Angebot für alle (werdenden) Eltern und Familien mit Kindern bis drei Jahre im Landkreis Lörrach. Hier findest du Angebote rund um Schwangerschaft, das Eltern werden und das Familie sein.
Diese Seite soll dir dabei helfen, die passenden Angebote und Anbieter in der Region für deine Situation und Fragen zu finden. "HalLöchen" gibt es außerdem auch als App für dein Smartphone.
In der HalLÖchen-App finden Sie alle wichtigen Informationen und Angebote für werdende Eltern sowie Familien mit Kindern bis drei Jahren im Landkreis Lörrach. Die App bietet eine Vielzahl an Ressourcen zu den Themen Schwangerschaft, Elternschaft und Familienleben.
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Auf GesundSozial.digital können Sie gezielt nach Unterstützungsangeboten rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensjahre Ihres Kindes suchen. Nutzen Sie dafür die praktischen Filterfunktionen, um schnell das passende Angebot oder die richtigen Anbieter zu finden:
Nach Zielgruppe filtern:
Wählen Sie die Altersgruppe, für die Sie Unterstützung suchen – etwa „0–1 Jahr (Säuglingsalter)“ oder „1–3 Jahre (Kleinkindalter)“. So finden Sie gezielt Angebote für Schwangere, junge Familien und Paare mit kleinen Kindern.Nach Thema filtern:
Setzen Sie individuelle Schwerpunkte, zum Beispiel Kinderwunsch, Partnerschaft, Schwangerschaft oder Sternenkind/Früher Abschied. Damit erhalten Sie Angebote, die genau zu Ihrer Lebenssituation passen.Nach Angebotstyp filtern:
Entscheiden Sie, in welcher Form Sie Unterstützung wünschen – anonym, in der Gruppe, telefonisch, online/digital, per Hausbesuch oder vor Ort.Nach Angebotsart filtern:
Hier können Sie bestimmen, welche Art von Unterstützung Sie suchen. Die Bandbreite reicht von Beratung und Prävention über Therapie oder Selbsthilfe bis hin zu hauswirtschaftlichen Hilfen. So erhalten Sie eine Übersicht über konkrete Angebote, die Ihren Bedarf bestmöglich abdecken.
Durch die Kombination dieser Filter lassen sich die „Frühen Hilfen“ gezielt und einfach finden – individuell abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse.
Verhütung nach der Geburt
Nach der Geburt kann die Frau schon nach drei bis vier Wochen wieder einen Eisprung haben. Daher denken viele Paare schon kurz nach der Geburt wieder über Verhütung nach. Eine Beratung bei deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt hilft, einen Überblick über die Möglichkeiten zu bekommen und die passende Methode zu finden.
Weitere Informationen: Verhütung nach der Geburt
Ernährung
Direkt nach der Geburt kann das Baby das erste Mal gestillt werden. Das Stillen ist nicht nur die perfekt auf das Baby abgestimmte Ernährung, sondern auch durch den Hautkontakt und die Nähe ein guter Weg, mit dem Baby eine Bindung aufzubauen. Die Muttermilch passt sich im Laufe des Tages perfekt an die Bedürfnisse des Babys an. Oft benötigt es Zeit und Übung, bis Mutter und Baby ein eingespieltes Team sind. Auch während der Stillzeit ist die Ernährung der Mutter wichtig, da das Kind weiterhin alle Nährstoffe von der Mutter bekommt.
Weitere Informationen:
Ernährung der Mutter während der Stillzeit
Hebammenbetreuung im Wochenbett + Stillberatung
Hier findest du alle Informationen zur Hebammenbetreuung im Wochenbett: Hebammenverband
Bindung
Kinder brauchen verlässliche, vertrauensvolle Menschen, die es umsorgen und die bereit sind, eine dauerhafte gefühlsmäßige Beziehung einzugehen und die kindlichen Bedürfnisse wahrzunehmen. Im ersten Lebensjahr kann ein Kind zu mehreren Personen eine Bindung aufbauen, dabei gibt es immer eine Hauptbindungsperson. Das kindliche Bindungsverhalten wird in Situationen der Verunsicherung aktiviert, indem es weint, Nähe sucht oder sich anklammert. Sicherheit in der Beziehung erfahren die Kinder anfangs durch feinfühliges und schnelles Reagieren auf ihre Bedürfnisse und durch Körpernähe. Mit der Zeit verinnerlichen die Kinder die sichere Beziehung und benötigen nicht mehr den ständigen Kontakt mit der Bindungsperson.
Weitere Informationen: Entwicklung der kindlichen Bindung
Mundhygiene bei Babys
Eine gute Mundhygiene ist bei Babys von Geburt an wichtig. Karies kann schon im frühen Kindesalter auftreten und die Entwicklung der bleibenden Zähne beeinträchtigen. Kariesbakterien können auch von den Eltern auf ihr Baby übertragen werden. Darum ist es wichtig auf die eigene Zahngesundheit zu achten und Schnuller oder Löffel nicht in den Mund zu nehmen, bevor sie dein Baby bekommt.
Weitere Infos findest du unter www.gesund-ins-leben.de oder unter www.kindergesundheit-info.de.
Spielmöglichkeiten
Gemeinsames Spielen bedeutet Spaß und fördert die Beziehung zum Kind. Durch das Spielen entdecken die Kinder die Welt und lernen sich und die Umwelt kennen. Der beste Zeitpunkt mit dem Kind gemeinsam zu spielen ist, wenn das Kind ausgeschlafen und satt ist. Gerade in den ersten Monaten muss das Spiel nicht aufwendig sein, schon Kleinigkeiten sind für Babys neu und aufregend.
Spielideen:
Spiele für Babys und Kleinkinder
Babyschlaf
Jedes Baby schläft anders. Beim Schlafen ist die Selbstregulation des Babys noch sehr eingeschränkt, es braucht die Unterstützung der Eltern. Dabei sollte man auch die Wachzeiten des Babys im Blick haben. Zusätzlich hilft ein regelmäßiger Tagesablauf dem Baby, einen Schlafrhythmus zu entwickeln. Falls Probleme mit dem Einschlafen länger bestehen sollten, ist es sinnvoll, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen. Anhaltende Schlafproblematiken können für Eltern sehr belastend sein.
Weitere Informationen:
Möglichkeiten medizinischer Unterstützung
Nach langer Wartezeit bleibt die Schwangerschaft trotzdem aus und es beginnt die Suche nach Unterstützungsmöglichkeiten. Eine Kinderwunschbehandlung kann sehr belastend sein. Oft sind Durchhaltevermögen und viel Geduld notwendig.
Eine Reihe an möglichen Fragen, die du im Vorfeld klären kannst, findest du hier: vorbereitende Fragen.
Fragen für das Erstgespräch in der Arztpraxis: Fragen für das Erstgespräch
Auch können vor einer Kinderwunschbehandlung bestimmte Tests sinnvoll sein. Mehr Infos hier: Voraussetzungen
Weitere Informationen und Möglichkeiten zu Kinderwunschbehandlungen: Behandlung
Unerfüllter Kinderwunsch – Auswirkungen auf die Partnerschaft
Die Kinderwunschbehandlung kann sich belastend auf die Partnerschaft auswirken. Es können Konflikte entstehen, oder der Umgang mit der Sexualität kann beeinträchtigt werden. Viele Paare erleben aber auch eine Stärkung der Partnerschaft durch die Bewältigung der anstrengenden Kinderwunschbehandlung.
Weitere Informationen findest du hier.
Verhütung nach der Geburt
Nach der Geburt kann die Frau schon nach drei bis vier Wochen einen Eisprung haben. Daher denken viele Paare schon kurz nach der Geburt wieder über Verhütung nach. Die Verhütungsmethode sollte besonders während der Stillzeit sorgfältig gewählt werden. Eine Beratung beim zuständigen Frauenarzt/ Frauenärztin hilft einen Überblick über die Möglichkeiten zu erlangen und die beste Methode für Mutter und Kind zu finden.
Weitere Informationen findest du hier.
Wenn das Wunschkind auf sich warten lässt
Der positive Schwangerschaftstest lässt auf sich warten und die Anspannung steigt. Generelle weiterführende Informationen findest du hier: Informationsportal Kinderwunsch
Um schwanger zu werden sind viele komplexe Abläufe nötig. Bei einem Drittel der Frauen dauert es länger als ein Jahr bis sie einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten können. Am besten besprichst du deine Sorgen und auch Ängste mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.
Für mehr Informationen: Wartezeiten
Entwicklung des Babys
Hier kannst du sehen, wie das Baby wächst und was es schon alles kann: Die Entwicklung des Babys in den Schwangerschaftswochen
Ernährung in der Schwangerschaft
Eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft ist für Mutter und Baby gut. Das Baby bekommt im Bauch von der Mutter direkt alle Nährstoffe über die Plazenta. Die meisten Stoffe sind für das Baby gut. Manches kann aber auch schädlich sein, wie beispielsweise Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum, einige Lebens- oder Haarfärbemittel.
Weitere Informationen findest du hier: Ernährung in der Schwangerschaft und Das Baby vor Gefahren schützen
Schwangerschafts(konflikt)beratung
Eine Schwangerschaft bedeutet eine große Veränderung und die werdenden Eltern werden vor große Fragen gestellt. Nicht immer kommt die Schwangerschaft zum gewünschten Zeitpunkt, in der richtigen Lebenssituation oder mit dem perfekten Partner. Die werdenden Eltern müssen sich über vieles klarwerden. Wie sie mit der Situation weiter umgehen wollen und was der richtige nächste Schritt sein kann. In vielen Fällen kann eine Beratung hilfreich sein, um alle Möglichkeiten abwägen zu können.
Weitere Informationen findest du hier: Weitere Informationen
Vom Paar zum Elternpaar
Die Zeit der Schwangerschaft kann genutzt werden, um sich gemeinsam auf die bevorstehende Elternschaft vorzubereiten und über Erziehungsideen zu sprechen: Wie wollen wir die Aufgaben aufteilen, wer nimmt wie lange Elternzeit, wer kann uns in den ersten Wochen unterstützen, wie stellen wir uns das Leben mit Baby vor und was ist uns für unser Kind wichtig.
Weitere Informationen findest du hier: Eltern sein in der Partnerschaft und Der neue Alltag
Vorsorgeuntersuchung
Während der Schwangerschaft kannst du regelmäßige ärztliche Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, die Gesundheit von Mutter und Baby begleiten. Die Vorsorgeuntersuchungen werden von den Krankenkassen bezahlt. Es sind unter anderem drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. Zusätzlich zu diesen Vorsorgeuntersuchungen gibt es freiwillige Leistungen von Pränataldiagnostik. Über diese kannst du mit deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt, deiner Hebamme oder Mitarbeitende einer Schwangerschaftsberatungsstelle sprechen.
Weitere Informationen findest du hier: Schwangerschaftsvorsorge und Pränataldiagnostik
Weitere Informationen zur Schwangerschaftsvorsorge durch Hebammen: Hebammenverband
Checklisten
Checkliste für Organisatorisches in der Schwangerschaft: Organisatorisches in der Schwangerschaft
Ambivalente Gefühle
Mit dem Beginn der Schwangerschaft wird der Alltag auf den Kopf gestellt, das Leben verändert sich von Grund auf. Dabei kommen viele Gefühle auf - nicht immer nur Glücksgefühle. Manchmal können schwere Gefühle sehr ausgeprägt sein oder lange andauern.
Weitere Informationen findest du hier: mehr Informationen
Hebammenbetreuung in der Schwangerschaft inklusive Vorsorge
Hier findest du alle Informationen zu der Hebammenbetruung in der Schwangerschaft: Hebammenverband
Alkohol in der Schwangerschaft
Ganz gleich, ob Wein, Bier oder andere alkoholische Getränke: In der Schwangerschaft trinkt das Baby immer mit. Schon kleine Mengen Alkohol können dazu führen, dass sich das Baby nicht gesund entwickelt. Deshalb ist es wichtig in der Schwangerschaft konsequent auf alkoholische Getränke zu verzichten. So kann verhindert werden, dass Alkohol in das Gewebe des Embryos gelangt und es schädigt. Regelmäßiger Alkoholgenuss ist besonders schädlich und geht mit einem stark erhöhten Risiko für dauerhafte Entwicklungsstörungen und Missbildungen beim Kind einher.
Hier gibt es weiterführende Informationen zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft und zu den schwerwiegenden Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft.
Und hier findest du Begleitung auf dem Weg zu einer rauch- und alkoholfreien Schwangerschaft.
Medizinische Hilfen bei der Geburt
Bei der Geburt gibt es verschiedene medizinische Hilfsmittel, die die Schmerzen der Wehen lindern können. Darüber kannst du dich gerne ärztlich beraten lassen.
Weitere Informationen: Schmerzlinderung
Nach der Geburt, Babyblues oder mehr?
Viele Frauen erleben in der Zeit nach der Geburt nicht nur positive Gefühle. Die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett sind eine starke Belastung für die Frau. Die Umstellung der Hormone kann starke Stimmungsschwankungen auslösen. Negative Gefühle sind ganz normal. Es ist gut, wenn du darüber mit deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt und deiner Hebamme sprichst.
Weitere Informationen: Schwere Gefühle in der Schwangerschaft und nach der Geburt
Checkliste nach der Geburt
Damit du dich nach der Geburt ganz auf dein frischgeborenes Kind konzentrieren kannst, erhälst du mit der Checkliste eine Übersicht an was du alles denken solltest: Organisatorisches nach der Geburt
Wo soll das Baby geboren werden?
In Deutschland dürfen Eltern frei entscheiden, wo ihr Kind geboren wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie Geburtskliniken, Geburtshäuser oder außerklinische Geburten (z.B. Hausgeburt). Am besten sprichst du mit deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt und deiner Hebamme darüber.
Weitere Informationen: Klinik, Geburtshaus oder Hausgeburt
Wer ist bei der Geburt dabei?
Wer bei der Geburt dabei sein soll, darf die werdende Mutter frei entscheiden. Im Kreißsaal ist meist nur eine Begleitperson erlaubt. Jedoch lohnt es sich dies im speziellen Fall zu erfragen oder herauszufinden, da nicht alle Kliniken oder Geburtshäuser die gleichen Regelungen haben.
Hebammenbetreuung bei Geburt
Hier findest du alle Informationen zur Hebammenbetreuung bei Geburten: Hebammenverband
Palliative und hospizliche Unterstützung im Landkreis Lörrach
Palliative und hospizliche Unterstützung richtet sich an schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen. Sie bietet Beratung und Begleitung in herausfordernden Lebensphasen und am Lebensende und trägt dazu bei, Lebensqualität und Entlastung zu fördern.
Wenn Sie selbst oder ein geliebter Mensch unheilbar erkranken oder an einer schweren fortgeschrittenen Erkrankung leiden, steht manchmal alles Kopf.
Das Leben verändert sich. Es kann voller Fragen, voller Widersprüche, voller Leben und manchmal auch schwer auszuhalten sein. Für Betroffene. Für Angehörige. Für alle, die den Weg mitgehen.
Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, Angebote zu haben, die gut tun, entlasten und wirklich weiterhelfen. Angebote, die sich nach dem richten, was Sie persönlich brauchen und Sie Schritt für Schritt unterstützen.
Wir beraten, begleiten, bieten Orientierung und sind einfach da – verlässlich, vor Ort und solange Sie uns brauchen.
Unsere Ziele sind: Leiden zu lindern, Lebensqualität zu erhalten und dass Sie selbst bestimmen, wie Ihr Weg aussieht – bis zuletzt.
Wir beraten, vermitteln und vernetzen rund um palliative Versorgung und bieten kostenfreie Begleitung durch ehrenamtliche Hospizbegleitende.
Hier finden Sie alle alle Anbieter für ambulante hospizliche Begleitung.
Hier finden Sie alle alle Anbieter für stationäre hospizliche Begleitung.
Hier finden sich Angebote der Beratung, Begleitung und Unterstützung für junge Betroffene und ihre Familien.
Hier finden Sie alle auf junge Menschen ausgerichtete Anbieter.
Kinder-Palliativteam – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)
Begleitung von Kindern & Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und komplexem Symptomgeschehen. Beratung, Vernetzung und Koordination durch ein interdisziplinär arbeitendes Team (Medizin, Pflege, Sozialarbeit, Seelsorge).
Diese Angebote bieten Unterstützung im Krankenhaus und bei der Organisation weiterer Versorgung.
Krankenhausseelsorge
Unabhängig von Weltanschauung & Religionszugehörigkeit – erreichbar über die Station oder den Empfang des jeweiligen Krankenhauses.
Zur Website der Kliniken des Landkreises Lörrach.
Sozialberatung in den Kliniken
Unterstützung bei Nachsorge und Einleitung von Pflege- und Rehamaßnahmen während und unmittelbar nach einem Klinikaufenthalt. Erreichbar über die Station oder den Empfang des jeweiligen Krankenhauses.
Zur Website der Kliniken des Landkreises Lörrach.
Brückenpflege des Onkologischen Schwerpunktes
Beratung und Unterstützung palliativer Tumorpatienten des Onkologischen Schwerpunktes Lörrach
Zur Website der Kliniken des Landkreises Lörrach.
Pflegestützpunkt Landkreis Lörrach/ipunkt der Fritz-Berger-Stiftung
Beratung rund um das Thema Pflege. Bitte vereinbaren Sie einen Beratungstermin.
Das Angebot ermöglicht Menschen in der letzten Lebensphase, sich einen persönlichen Herzenswunsch zu erfüllen. In Form einer begleiteten Wunschfahrt können bedeutsame Orte noch einmal besucht und besondere Momente erlebt werden.
ASB Wünschewagen
DRK Herzenswunsch-Mobil
Dieses Angebot richtet sich auch an schwer erkrankte Menschen, die derzeit heilend behandelt werden.
Zur Website des DRK Landkreis Lörrach.
Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser
Sucht
Rund 20 Prozent der Erwachsenen in Deutschland trinken mehr Alkohol als empfohlen – in diesem Bereich finden Sie Informationen rund um Sucht, Abhängigkeit und Wege zu einem gesünderen Leben.
Menschen mit einer Suchterkrankung haben oft große Probleme, ihren Alltag ohne Suchtmittel zu meistern. Auch nach einer Therapie ist es schwer, dauerhaft abstinent zu bleiben. Dabei können Selbsthilfegruppen eine wichtige Unterstützung sein. Dort treffen sich Betroffene und auch Angehörige in einem geschützten Rahmen. Der Austausch hilft, Erfahrungen zu teilen, sich gegenseitig zu stärken und gemeinsam Wege zu finden, besser mit der Sucht umzugehen.
Es gibt Selbsthilfegruppen für viele Suchterkrankungen, zum Beispiel bei Alkohol-, Drogen-, Glücksspiel- oder Mediensucht. In den Gruppen können die Teilnehmer*innen miteinander reden, sich Tipps geben und neue Perspektiven entdecken. Oft hilft es sehr, zu merken, dass man nicht alleine ist. Das kann Rückfälle verhindern und neue Kraft geben.
Viele kennen die Anonymen Alkoholiker, aber es gibt noch viele weitere Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Auch Angehörige finden dort Unterstützung und Austausch. Die Teilnahme ist freiwillig, vertraulich und meist kostenlos.
Selbsthilfe kann eine gute Ergänzung zu einer Therapie sein – oder auch unabhängig davon helfen. Wer eine passende Gruppe sucht, findet Informationen bei Selbsthilfekontaktstellen oder auf den Webseiten von Selbsthilfeverbänden.
Gemeinsam fällt es oft leichter, Schritt für Schritt den Alltag ohne Sucht zu schaffen.
▶ Den ganzen Artikel lesen Sie hier.
Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/sucht-selbsthilfe abrufbar
E-Zigaretten werden besonders bei jungen Menschen immer beliebter. Viele nutzen sie, um weniger zu rauchen oder ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Dabei wird eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, erhitzt und als Dampf eingeatmet – das nennt man „dampfen“. Das Liquid kann Nikotin enthalten oder nikotinfrei sein und ist oft mit verschiedenen Aromen versehen.
E-Zigaretten gelten als moderne Alternative zur Tabakzigarette, doch sie sind nicht ohne Risiko. Der Dampf enthält Stoffe, die die Lunge reizen oder sogar schädigen können. Die Langzeitwirkungen sind bisher noch nicht gut erforscht.
Nikotinhaltige E-Zigaretten können genauso abhängig machen wie normale Zigaretten. Deshalb werden sie nicht zur Raucherentwöhnung empfohlen. Studien zeigen, dass sie oft nicht beim Aufhören helfen und sogar dazu führen können, dass Menschen wieder mit dem Rauchen anfangen.
In Deutschland dürfen Jugendliche unter 18 Jahren keine E-Zigaretten kaufen oder benutzen.
E-Zigaretten enthalten meist Stoffe wie Glyzerin, Propylenglykol und Aromastoffe. Beim Erhitzen können diese Stoffe die Atemwege reizen und schädigen. Die Geräte bestehen aus einem Verdampfer, einem Heizelement und einem Tank oder einer Kartusche, in die das Liquid gefüllt wird.
Obwohl E-Zigaretten weniger Rauch produzieren als herkömmliche Zigaretten, sind sie keineswegs ungefährlich. Besonders junge Menschen sollten sich der Risiken bewusst sein und am besten gar nicht erst mit dem Dampfen anfangen.
▶ Den ganzen Artikel lesen Sie hier.
Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/e-zigaretten abrufbar
Alkohol wie Bier, Wein oder Schnaps gehört für viele Menschen zum Alltag. In Deutschland trinken etwa 20 Prozent der Erwachsenen mehr Alkohol, als empfohlen wird. Das kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Manchmal ist es schwer, die eigenen Trinkgewohnheiten zu ändern, besonders wenn schon eine Abhängigkeit besteht.
Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist meist unbedenklich. Aber größere Mengen können schnell schädlich werden. Es gibt Selbsttests, die helfen können, das eigene Trinkverhalten besser einzuschätzen. Wer alkoholabhängig ist, schafft es meist nicht alleine, weniger zu trinken. Eine Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, die behandelt werden kann.
Schwangere Frauen sollten keinen Alkohol trinken, weil er dem ungeborenen Kind schaden kann. Für alle anderen gilt: Maßvoller Alkoholkonsum ist wichtig, um gesund zu bleiben.
Wenn man Probleme mit Alkohol hat, ist es gut, sich Hilfe zu holen – zum Beispiel bei Ärzten oder Beratungsstellen. So kann man seine Gesundheit schützen und das Leben besser genießen.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/alkohol abrufbar
Besonders ältere Menschen und Menschen mit psychischen Erkrankungen sind gefährdet, Medikamente schädlich einzunehmen und abhängig zu werden. Medikamentenabhängigkeit kann alle Altersgruppen und sozialen Schichten betreffen. Häufig sind ältere Frauen, psychisch Kranke und Menschen mit anderen Suchterkrankungen betroffen. Besonders schnell machen Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie bestimmte Schmerzmittel abhängig.
Der Übergang von normaler Einnahme über schädlichen Gebrauch zur Abhängigkeit passiert oft langsam. Die Behandlung besteht meist aus einem Entzug und begleitender Psychotherapie. Selbsthilfegruppen und Suchtberatungen helfen, schädlichen Konsum zu erkennen und langfristig abstinent zu bleiben.
Medikamentenmissbrauch bedeutet, Medikamente anders als vorgesehen einzunehmen – etwa für andere Beschwerden, in höheren Dosen, länger oder auf eine andere Weise. Schädlicher Gebrauch liegt vor, wenn körperliche oder psychische Schäden entstanden sind.
Missbrauch kann Körper und Psyche schaden. Bleibt er länger bestehen, kann eine Abhängigkeit entstehen.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/medikamentenmissbrauch-und-medikamentenabhaengigkeit abrufbar
Eine Alkoholvergiftung entsteht, wenn jemand innerhalb kurzer Zeit große Mengen Alkohol trinkt. Dabei ist vor allem das Gehirn betroffen, was sich durch Symptome wie Torkeln und Lallen zeigt. Bei sehr hohen Blutalkoholwerten kann es zu Bewusstlosigkeit, Koma oder sogar zum Atemstillstand kommen. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene sind häufig betroffen, oft durch sogenanntes „Komasaufen“. Auch Kleinkinder können gefährdet sein, weil bei ihnen eine lebensbedrohliche Unterzuckerung auftreten kann. Im Krankenhaus werden die lebenswichtigen Funktionen genau überwacht, bis der Alkohol abgebaut ist. Eine Alkoholvergiftung ist ernst und sollte immer Anlass für ein Beratungsgespräch sein. Riskanter Alkoholkonsum beginnt für Männer bei mehr als zwei kleinen Biergläsern täglich, für Frauen bereits bei einem Glas. Von schädlichem Alkoholkonsum spricht man, wenn durch das Trinken gesundheitliche Schäden entstehen, und von Alkoholabhängigkeit, wenn bestimmte weitere Kriterien erfüllt sind. Wichtig ist, bei einer Alkoholvergiftung sofort Hilfe zu holen, besonders wenn die betroffene Person bewusstlos wird, damit Schlimmeres verhindert und Betroffene unterstützt werden können.
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Menschen mit Glücksspielsucht schaffen es oft nicht, mit dem Spielen aufzuhören, auch wenn sie dadurch große Probleme bekommen. Die Sucht belastet das Leben stark – finanziell, emotional und sozial. Besonders junge Männer sind häufig betroffen. Glücksspielsucht ist eine anerkannte Krankheit, und die Behandlung wird von der Krankenkasse, der Rentenversicherung oder der Kommune bezahlt. Es gibt viele Hilfsangebote wie Suchtberatungsstellen, Therapien, Selbsthilfegruppen und auch Online-Angebote, die Betroffenen helfen können. Die Sucht zeigt sich durch einen starken inneren Drang zu spielen, oft trotz großer Verluste. Besonders gefährlich sind Geldspielautomaten, die nicht nur in Spielhallen, sondern auch in Kneipen und anderen frei zugänglichen Orten stehen. Auch Online-Glücksspiele wie Poker oder Sportwetten sind riskant, weil man jederzeit und überall darauf zugreifen kann. Weitere Spiele wie Roulette, Karten- oder Würfelspiele führen ebenfalls schnell zur Abhängigkeit. Wer süchtig ist, verliert oft den Überblick über Zeit und Geld und spielt weiter, um Verluste zurückzugewinnen, was die Probleme meist verschlimmert. Wichtig ist: Hilfe zu suchen lohnt sich, denn der Weg aus der Sucht ist möglich – mit Unterstützung. Der erste Schritt kann ein Gespräch bei einer Beratungsstelle oder mit einem Arzt sein.
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Pflegealltag und Wohnen
Menschen mit Pflegebedarf müssen nicht auf ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben verzichten, denn Hilfsmittel, Hilfestellungen und Leistungen unterstützen sie im Alltag und beim Wohnen mit Pflegebedarf. Erfahren Sie hier mehr dazu.
Viele Menschen mit Pflegebedarf wünschen sich, in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. Wenn die Betreuung sehr aufwendig ist, kommt manchmal eine sogenannte Live-in-Betreuung in Frage – oft als „24-Stunden-Pflege“ bezeichnet. Dabei lebt eine Betreuungskraft im selben Haushalt und hilft bei der Alltagsbewältigung. Wichtig zu wissen: Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung ist gesetzlich nicht erlaubt, denn auch ausländische Betreuungskräfte unterliegen dem deutschen Arbeitszeitgesetz und dürfen nur durchschnittlich 8 Stunden pro Tag arbeiten.
Zudem dürfen Betreuungspersonen ohne anerkannte Pflegeausbildung keine medizinische Behandlungspflege durchführen. Viele Familien beauftragen Agenturen, die ausländisches Personal vermitteln, doch nicht alle Vermittlungen sind rechtlich einwandfrei. Besonders beim Selbstständigenmodell besteht das Risiko einer Scheinselbstständigkeit, was zu hohen Nachzahlungen und Strafen führen kann.
Die Kosten für eine Betreuungskraft liegen im Schnitt bei 2.200–3.000 Euro im Monat. Wer eine solche Betreuung organisiert, sollte unbedingt auf seriöse Vermittlungsagenturen achten und sich gut über die rechtlichen Bedingungen informieren. Denn rechtliche Konsequenzen und schlechte Arbeitsbedingungen treffen meist nicht die Agentur, sondern die pflegebedürftige Person oder deren Angehörige.
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Der Entlastungsbetrag ist eine finanzielle Hilfe der Pflegeversicherung für Menschen mit einem Pflegegrad von 1 bis 5, die zu Hause gepflegt werden. Pro Monat stehen 131 Euro zur Verfügung, also 1.572 Euro im Jahr. Das Geld soll helfen, den Alltag zu erleichtern und pflegende Angehörige zu entlasten. Der Betrag kann zum Beispiel für Unterstützung im Haushalt, für Begleitung beim Einkaufen, für Alltagsbegleiter oder Angebote zur Betreuung genutzt werden. Auch die Kosten für bestimmte Pflegeleistungen durch anerkannte Anbieter können übernommen werden.
Wichtig ist: Die Kosten werden nur im Nachhinein erstattet – man muss sie also erst selbst bezahlen und die Rechnung bei der Pflegekasse einreichen. Außerdem gilt: Der Anbieter der Leistung muss nach Landesrecht anerkannt sein. Sonst übernimmt die Pflegekasse die Kosten nicht. Wird das Geld nicht direkt genutzt, kann es angespart und bis zum 30. Juni des Folgejahres verwendet werden.
Der Entlastungsbetrag ist eine wichtige Unterstützung, damit Menschen mit Pflegebedarf möglichst lange selbstständig und zu Hause leben können. Eine Beratung hilft dabei, passende Angebote zu finden und das Geld sinnvoll einzusetzen.
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Pflege-Wohngemeinschaften (Pflege-WGs) bieten pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit, in Gemeinschaft zu leben und trotzdem selbstbestimmt zu bleiben. Anders als in einem Heim haben die Bewohnerinnen und Bewohner meist ein eigenes Zimmer und teilen sich Gemeinschaftsräume wie Küche oder Wohnzimmer. Sie werden im Alltag von einer Präsenzkraft unterstützt, die hilft, den Tag zu organisieren, beim Einkaufen begleitet oder einfach ansprechbar ist. Je nach Bedarf können auch mehrere Betreuungspersonen in der WG arbeiten.
Es gibt zwei Modelle: selbstverantwortete Pflege-WGs, in denen die Bewohner und ihre Angehörigen vieles selbst regeln, und anbieterverantwortete Pflege-WGs, die von einem Pflegedienst oder Träger organisiert werden. In beiden Formen steht das Leben in der eigenen kleinen Gemeinschaft im Mittelpunkt – mit mehr Privatsphäre und Eigenständigkeit als im klassischen Pflegeheim.
Die Pflegeversicherung unterstützt Pflege-WGs mit finanziellen Leistungen: Zum Beispiel mit einem Wohngruppenzuschlag von monatlich bis zu 214 Euro pro Person. Außerdem gibt es eine Anschubfinanzierung für neue Pflege-WGs – etwa für Umbauten oder Ausstattung.
Pflege-WGs sind eine gute Alternative für Menschen, die auch im Alter gemeinsam mit anderen leben möchten, dabei aber auf gute Versorgung nicht verzichten wollen. Eine Beratung kann helfen, passende Angebote zu finden oder eine neue WG zu gründen.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/pflege-wohngemeinschaften abrufbar
Auch mit Pflegegrad, Behinderung oder chronischer Erkrankung können Menschen eine Ausbildung, ein Studium oder eine Berufstätigkeit aufnehmen. Wichtiger als die gesundheitliche Situation sind die eigenen Interessen, Fähigkeiten und Ziele. In Deutschland haben Menschen mit Beeinträchtigungen ein gesetzlich verankertes Recht auf inklusive Bildung und Arbeit – also darauf, gemeinsam mit anderen zu lernen und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu arbeiten.
Um gesundheitliche Einschränkungen auszugleichen, gibt es verschiedene Hilfen. Die Sozialversicherungen wie Pflege-, Kranken- oder Rentenkasse sowie die Eingliederungshilfe oder Unfallversicherung übernehmen beispielsweise Kosten für Assistenz, Hilfsmittel oder bauliche Anpassungen am Arbeitsplatz. Diese Leistungen müssen beantragt werden. Wird ein Antrag versehentlich bei der falschen Stelle eingereicht, ist diese verpflichtet, ihn an den richtigen Träger weiterzuleiten. Bei einer Ablehnung kann Widerspruch eingelegt werden.
Pflegebedürftigkeit muss nicht dem BAföG oder dem Gehalt gemeldet werden – Pflegeleistungen werden nicht angerechnet. Dennoch ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten. Beratungsstellen, Sozialverbände oder Selbsthilfevereine können helfen, die richtigen Anträge zu stellen und Ansprüche durchzusetzen. Das Ziel bleibt: Teilhabe an Bildung und Beruf für alle.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/arbeiten-ausbildung-und-studium-mit-pflegegrad abrufbar
Pflegebedürftigkeit betrifft nicht nur ältere Menschen – auch Kinder und Jugendliche können durch eine Behinderung oder chronische Erkrankung auf Pflege angewiesen sein. Für Familien bedeutet das oft große Herausforderungen: Sie müssen die intensive Pflege, Therapien und den Alltag gleichzeitig organisieren. Dabei stehen Eltern und Angehörigen verschiedene Leistungen zur Verfügung, die helfen sollen, die Pflege zu Hause zu bewältigen und dem Kind die bestmögliche Teilhabe am Leben zu ermöglichen.
Die wichtigsten Leistungen kommen aus der Pflegeversicherung, der Krankenversicherung und der Eingliederungshilfe. Zusätzlich gibt es Nachteilsausgleiche und Unterstützung durch Stiftungen oder gemeinnützige Vereine. Diese Hilfen decken medizinische Versorgung, Assistenz, Hilfsmittel oder auch Freizeitangebote ab. Eltern haben außerdem Anspruch auf bestimmte Sozialleistungen, etwa Pflegegeld oder Unterstützung für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Die Situation jedes Kindes ist individuell. Deshalb ist es wichtig, sich beraten zu lassen. Beratungsstellen, Selbsthilfevereine und Elterninitiativen helfen, den Überblick über Rechte, Anträge und finanzielle Hilfen zu behalten. Sie können dabei unterstützen, die passende Förderung zu finden – und sorgen so dafür, dass Kinder trotz Pflegebedarf möglichst selbstbestimmt aufwachsen können.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/pflege-von-kindern abrufbar
Selbstbestimmt wohnen mit Pflegebedarf - Auch mit Pflege- oder Betreuungsbedarf ist selbstbestimmtes Wohnen möglich. Entscheidend ist, wie viel Unterstützung benötigt wird, wie wichtig Privatsphäre, Gemeinschaft und Selbstständigkeit sind – und welche Angebote regional vorhanden und finanzierbar sind. Verschiedene Wohnformen bieten passende Lösungen: Wer weitgehend selbstständig ist, kann in der eigenen Wohnung leben – mit ambulanter Pflege, Assistenz oder barrierefreiem Umbau. Betreutes Wohnen eignet sich für Menschen mit leichtem Unterstützungsbedarf. In Wohngemeinschaften oder Mehrgenerationenhäusern lebt man gemeinschaftlich, aber selbstbestimmt – mit mehr Abstimmung untereinander. Stationäre Einrichtungen bieten umfassende Pflege, erfordern jedoch die Anpassung an feste Abläufe. Auch das Wohnumfeld spielt eine Rolle: Gute Nahversorgung, Anbindung und mobile Dienste fördern ein eigenständiges Leben, besonders in ländlichen Gegenden. Es gibt zudem spezialisierte Wohnangebote für Menschen mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder Behinderungen. Da Plätze dort knapp sind, ist eine frühzeitige Information und Anmeldung ratsam.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/wohnen-mit-pflegegrad abrufbar
Pflegeversorgung
Pflegebedürftige Menschen benötigen oft umfassende Unterstützung, die mit hohen Kosten einhergeht. In Deutschland gibt es dafür finanzielle und praktische Hilfen – hier erfahren Sie, wie die Pflege organisiert ist.
Betreutes Wohnen ist eine Wohnform für Menschen, die möglichst selbstständig leben möchten, aber im Alltag etwas Unterstützung brauchen. Es richtet sich vor allem an ältere Menschen sowie an Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten.
Für ältere Menschen spricht man oft von Service-Wohnen. Hier leben die Bewohnerinnen und Bewohner in einer eigenen Wohnung und bekommen auf Wunsch Hilfe, zum Beispiel durch einen Hausnotruf, Hausmeisterdienste oder feste Ansprechpartner vor Ort. Eine Pflege oder umfassende Betreuung ist meist nicht inbegriffen. Wer mehr Hilfe braucht, muss einen Pflegedienst beauftragen. Die Kosten für das Service-Wohnen muss man meist selbst bezahlen.
Anders ist es bei Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen: Sie bekommen im betreuten Einzelwohnen eine sozialpädagogische Begleitung. Das bedeutet: Eine Fachkraft hilft im Alltag – je nach Bedarf einige Stunden pro Tag oder pro Woche. Diese Hilfe wird meistens vom Staat bezahlt.
Wichtig: Der Begriff „betreutes Wohnen“ ist gesetzlich nicht geschützt. Deshalb lohnt es sich, die Angebote genau zu vergleichen und den Vertrag sorgfältig zu lesen.
Nicht geeignet ist betreutes Wohnen, wenn jemand viel Pflege braucht, zum Beispiel bei fortgeschrittener Demenz oder wenn eine Betreuung rund um die Uhr nötig ist. Dann kann ein Pflegeheim besser passen.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/betreutes-wohnen abrufbar
Foto: CDC
Gesundheitsförderung und Prävention sind auch in Pflegeeinrichtungen sehr wichtig. Dabei geht es darum, die Gesundheit der Pflegebedürftigen zu erhalten oder zu verbessern. Außerdem sollen die Selbstständigkeit und Mobilität der Bewohnerinnen und Bewohner gefördert werden.
Die Pflegekassen haben den Auftrag, Pflegeeinrichtungen bei diesen Maßnahmen zu unterstützen. Ziel ist es, weitere Gesundheitsschäden zu verhindern und die selbstbestimmte Teilhabe der Menschen zu stärken.
Wichtige Themen sind Ernährung, Bewegung, geistige Gesundheit, seelisches Wohlbefinden und Gewaltprävention.
Seit 2015 ist die Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen durch das Präventionsgesetz gesetzlich geregelt. Die Pflegekassen unterstützen gezielt Maßnahmen zur Vorbeugung und Früherkennung von Gesundheitsproblemen.
Der GKV-Spitzenverband hat im „Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen“ festgelegt, welche Anforderungen die Maßnahmen erfüllen müssen. Dort finden sich auch aktuelle Studienergebnisse zur Gesundheitsförderung in Pflegeheimen.
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/pflegeversicherung abrufbar
Die Digitalisierung bietet in der Pflege viele Chancen: Sie kann die Selbstständigkeit und Sicherheit älterer und pflegebedürftiger Menschen fördern, ihre Gesundheitsversorgung verbessern und Angehörige sowie Pflegekräfte entlasten. Zu den digitalen Hilfen zählen unter anderem Telepflege, Assistenzsysteme und digitale Pflegeanwendungen (DiPA). Sie helfen dabei, Alltagsrisiken zu verringern und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Dennoch kann Technik die persönliche Zuwendung durch Menschen nicht vollständig ersetzen.
Gerade angesichts des demografischen Wandels wird der Einsatz digitaler Lösungen in Zukunft immer wichtiger – schon heute fehlen vielerorts Pflegekräfte. Dennoch sollten digitale Technologien sorgfältig und im Einvernehmen mit den Betroffenen eingesetzt werden. Denn es gilt, auch rechtliche und ethische Aspekte zu berücksichtigen: Technik darf nicht dazu führen, dass die Rechte pflegebedürftiger Menschen eingeschränkt oder ihre Entscheidungen beeinflusst werden. Eine verantwortungsvolle Nutzung ist daher unerlässlich..
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Quelle: Diese Informationen stammen vom Bundesministerium für Gesundheit (o. J.) und sind auf https://gesund.bund.de/digitalisierung-in-der-pflege abrufbar
Foto: Andrea Piacquadio
Gute Pflege trägt zum Wohlbefinden, zur Sicherheit und zur Gesundheit von pflegebedürftigen Menschen bei. Damit Pflege wirklich gut ist, muss sie auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft basieren, fachgerecht umgesetzt und an die individuellen Bedürfnisse angepasst sein. Wichtig ist, dass pflegerische Maßnahmen gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Angehörigen abgestimmt werden. Dabei sollen der Wille und die Privatsphäre der pflegebedürftigen Person respektiert sowie ihre Selbstständigkeit gefördert werden. Gute Pflege verfolgt klare Ziele, wirkt vorbeugend und schützt die Gesundheit.
Wenn es in der Pflege zu Problemen oder Mängeln kommt, ist es wichtig, frühzeitig zu handeln. Erste Schritte sind das Gespräch mit dem Pflegepersonal oder – im Heim – mit der Heimleitung oder dem Heimbeirat. Mängel sollten möglichst genau, zum Beispiel schriftlich oder mit Fotos, dokumentiert werden. Wenn Gespräche keine Verbesserung bringen, kann man sich an die Heimaufsicht oder die Pflegekasse wenden. Auch Schlichtungsstellen oder Interessenvertretungen helfen bei Konflikten weiter. In ernsteren Fällen kann man sich anwaltlich beraten lassen und rechtliche Schritte prüfen. Ziel aller Maßnahmen sollte immer sein, die Pflegequalität zu sichern und zu verbessern.
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Wer Pflegeleistungen bekommen möchte, braucht zuerst eine Pflegebegutachtung. Dabei wird geprüft, ob jemand im Alltag Hilfe braucht – und wie viel.
Eine Gutachterin oder ein Gutachter vom Medizinischen Dienst kommt dafür nach Hause. Bei privat Versicherten ist ein anderer Prüfdienst zuständig. Sie schauen, wie selbstständig jemand ist, z. B. beim Anziehen, Essen oder sich Orientieren. Danach wird entschieden, ob und welcher Pflegegrad vergeben wird. Je höher der Pflegegrad, desto mehr Unterstützung gibt es.
Wichtig: Erst nach dieser Begutachtung kann man Geld oder Hilfe von der Pflegekasse bekommen.
Die Gutachterinnen und Gutachter geben auch Tipps, wie sich die Pflegesituation verbessern lässt – z. B. durch Hilfsmittel, Reha oder Pflegekurse.
So können Sie sich vorbereiten:
Machen Sie sich Notizen: In welchen Bereichen ist Hilfe nötig?
Pflegende Angehörige sollten beim Termin dabei sein und mit dem Gutachter sprechen.
Holen Sie sich vorher Unterstützung bei einer Pflegeberatungsstelle.
Auch bei Kindern und Jugendlichen wird der Unterstützungsbedarf geprüft – aber anders als bei Erwachsenen.
Wenn man mit dem Ergebnis nicht einverstanden ist, kann man Widerspruch einlegen. Die Pflegekasse informiert, wie das geht.
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Die Pflegegrade zeigen, wie stark jemand pflegebedürftig ist. Die Pflegeversicherung unterscheidet fünf Grade. Je höher der Pflegegrad, desto mehr Unterstützung bekommt die Person. Die Pflegegrade helfen, den Bedarf an Pflege und Betreuung zu bestimmen.
Bei der Pflegebegutachtung prüft ein Gutachter, wie selbstständig jemand den Alltag bewältigen kann und wie sehr geistige, psychische oder körperliche Fähigkeiten beeinträchtigt sind. Daraus wird der Pflegegrad festgelegt.
Der Pflegegrad bestimmt, wie viel Geld oder welche Leistungen die Pflegeversicherung zahlt. Er entscheidet aber nicht darüber, welche Art von Pflege man wählen kann. Jeder kann zwischen Pflege zu Hause oder im Heim entscheiden. Nur bei Pflegegrad 1 gibt es weniger Leistungen.
Auch Kinder und Jugendliche bekommen Pflegegrade, aber die Bewertung ist etwas anders als bei Erwachsenen. Wenn die Pflegekasse den Antrag genehmigt, steht im Bescheid, welchen Pflegegrad man hat.
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Pflegeleistungen und Hilfsangebote
Menschen mit Pflegebedarf erhalten finanzielle Unterstützung durch die Pflegeversicherung und praktische Hilfe im Alltag, etwa durch Pflegefachkräfte oder ehrenamtliche Pflegepersonen. Diese unterstützen in grundlegenden Lebensbereichen – erfahren Sie hier mehr zu Leistungen und Hilfen.
Außerklinische Intensivpflege ist eine besonders intensive Pflege für Menschen mit schwersten Erkrankungen, bei denen jederzeit lebensbedrohliche Situationen auftreten können. Diese Pflege wird von speziell geschulten Pflegefachkräften übernommen.
An der Intensivpflege sind verschiedene Berufsgruppen beteiligt, zum Beispiel auch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten. Die Pflege kann sowohl zu Hause als auch in speziellen Einrichtungen stattfinden.
Sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche können diese Pflege erhalten. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für die außerklinische Intensivpflege. Ab dem 18. Lebensjahr sind jedoch oft Zuzahlungen nötig.
Das Ziel der Intensivpflege ist, lebensbedrohliche Veränderungen früh zu erkennen und schnell zu handeln. Für Menschen, die künstlich beatmet werden, kann die Pflege auch helfen, von der Beatmung wieder loszukommen.
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Das Persönliche Budget hilft Menschen mit Behinderungen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Es ist eine Geldleistung, die sie statt fester Sachleistungen und Dienstleistungen bekommen können. So können sie benötigte Hilfen und Unterstützung selbst organisieren und bezahlen.
Menschen mit Behinderung haben einen gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung, zum Beispiel durch persönliche Assistenten oder Hilfsmittel. Üblicherweise werden diese Leistungen direkt von den Kostenträgern vermittelt. Dabei hat man oft nur wenig Einfluss darauf, wer die Hilfe übernimmt oder wie die Zeiten sind.
Mit dem Persönlichen Budget bekommen Betroffene jedoch mehr Entscheidungsfreiheit. Sie erhalten einen monatlichen Geldbetrag, dessen Höhe sich am persönlichen Bedarf orientiert. Das Geld können sie nutzen, um Hilfe selbst zu planen und zu bezahlen. Es ist auch möglich, nur für einen Teil der Leistungen ein Persönliches Budget zu beantragen und den Rest weiterhin als Sachleistung zu erhalten.
So können Menschen mit Behinderung zum Beispiel selbst entscheiden, wer ihnen wann und wie hilft. Sie können sogar Assistenten selbst einstellen. Das erfordert aber auch mehr Organisation und Verantwortung, zum Beispiel bei der Verwaltung des Budgets und der Einhaltung von rechtlichen Regeln.
Das Persönliche Budget muss beantragt werden. Wer sich für diese Form der Leistung entscheidet, sollte sich vorher gut beraten lassen, um den Aufwand und die Pflichten zu verstehen.
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Der Entlastungsbetrag ist eine wichtige Leistung der Pflegeversicherung, die pflegebedürftigen Menschen hilft, den Alltag besser zu bewältigen. Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5, die zu Hause leben, bekommen jeden Monat 131 Euro, die sie flexibel für verschiedene Unterstützungen nutzen können. So lassen sich bis zu 1.572 Euro pro Jahr ansparen.
Der Entlastungsbetrag kann eingesetzt werden, um pflegende Angehörige zu entlasten oder Dienstleistungen zu bezahlen, die ein selbstständiges Leben zu Hause erleichtern. Zum Beispiel können Pflegebedürftige damit Unterstützung im Alltag, zusätzliche Betreuungsleistungen oder Hilfe im Haushalt durch Pflege- und Betreuungsdienste finanzieren. Auch die Kurzzeit- und teilstationäre Pflege kann damit unterstützt werden.
Nicht genutztes Geld kann bis zum 30. Juni des Folgejahres angespart und verwendet werden. Wichtig ist: Die Pflegekasse übernimmt die Kosten nur, wenn die Pflegebedürftigen Rechnungen und Belege vorlegen. Außerdem muss das genutzte Angebot nach Landesrecht anerkannt sein.
Diese Unterstützung gilt für alle Pflegebedürftigen mit einem anerkannten Pflegegrad, egal ob sie gesetzlich oder privat versichert sind. So sorgt der Entlastungsbetrag dafür, dass die Pflege zu Hause leichter und flexibler gestaltet werden kann.
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Kurzzeitpflege ermöglicht pflegebedürftigen Menschen, für eine begrenzte Zeit in einer stationären Einrichtung betreut zu werden, wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht möglich ist. Die Pflegeversicherung beteiligt sich an den Kosten für bis zu 8 Wochen pro Jahr.
Diese Leistung ist wichtig, wenn die pflegende Person ausfällt, die pflegebedürftige Person mehr Unterstützung benötigt oder das Zuhause barrierefrei umgebaut werden muss. Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5 stehen dafür jährlich 1.854 Euro zur Verfügung, die flexibel auf die Kurzzeitpflege verteilt werden können.
Wird die Kurzzeitpflege mit Verhinderungspflege kombiniert, erhöht sich die Gesamtsumme auf bis zu 3.539 Euro im Jahr. Zusätzlich kann der Entlastungsbetrag genutzt werden, um Unterkunft und Verpflegung während der Zeit im Pflegeheim zu finanzieren.
Kurzzeitpflege hilft dabei, schwierige Situationen wie einen Krankenhausaufenthalt oder eine plötzliche Ausfallzeit der Pflegeperson zu überbrücken. So kann die häusliche Pflege neu organisiert oder eine dauerhafte Versorgung vorbereitet werden, ohne dass die pflegebedürftige Person sofort dauerhaft umziehen muss.
Für privat Pflegeversicherte gelten dieselben Ansprüche und Voraussetzungen wie für gesetzlich Versicherte.
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Die Pflegeversicherung unterstützt pflegebedürftige Menschen, damit ein möglichst langes Leben zu Hause möglich ist. Dafür stehen verschiedene Leistungen zur Verfügung, wie Pflegesachleistungen, Pflegegeld und der Entlastungsbetrag.
Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 bis 5 können Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen. Dabei übernehmen zugelassene ambulante Pflege- und Betreuungsdienste die Pflege zu Hause bis zu bestimmten Kostenhöchstgrenzen. Alternativ oder zusätzlich können Pflegebedürftige Pflegegeld erhalten und so die Pflege selbst organisieren. Es ist auch möglich, Pflegesachleistungen und Pflegegeld zu kombinieren.
Für eine bessere Versorgung können Kosten für Pflegehilfsmittel sowie notwendige Wohnungsanpassungen übernommen oder bezuschusst werden. Der monatliche Entlastungsbetrag kann für weitere Unterstützungsangebote genutzt werden.
Neben der häuslichen Pflege gibt es auch die Möglichkeit der teilstationären Tages- oder Nachtpflege sowie der kurzzeitigen vollstationären Kurzzeitpflege, die bei vorübergehender Nichtverfügbarkeit der Pflegeperson hilft. Die sogenannte Verhinderungspflege springt ein, wenn die Hauptpflegeperson verhindert ist.
Pflegebedürftige können so ihre Versorgung individuell gestalten, wobei die Pflegekasse die Kosten bis zu bestimmten Grenzen übernimmt.
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Menschen, die sehr schwer erkrankt sind oder nur noch wenig Zeit zu leben haben, brauchen besondere Zuwendung und Begleitung. Dafür gibt es spezielle Unterstützungsangebote wie die ambulante Palliativversorgung oder Hospize.
Schwerstkranke und sterbende Menschen haben Anspruch auf besondere Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Mittelpunkt steht die palliative Versorgung, die Beschwerden lindert und die Lebensqualität in der letzten Lebensphase verbessert. Dabei werden medizinische, pflegerische, psychologische und seelsorgerische Bedürfnisse berücksichtigt.
Die Palliativversorgung kann zu Hause, im Krankenhaus, in Pflegeeinrichtungen oder im Hospiz stattfinden. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ermöglicht es vielen Betroffenen, bis zum Lebensende im vertrauten Umfeld zu bleiben. Ein Hospizplatz ist für gesetzlich Krankenversicherte kostenfrei.
Wichtig ist, dass die Versorgung auf die Wünsche und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen abgestimmt ist. In einem multiprofessionellen Team arbeiten verschiedene Berufsgruppen zusammen, um bestmögliche Unterstützung zu bieten. Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle pädiatrische Palliativangebote, die auch die Familien umfassend begleiten.
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Digitale Teilhabe
Ältere Menschen sollen die Möglichkeiten der digitalen Welt aktiv mitgestalten und nutzen können. In dieser Rubrik zeigen wir Wege auf, wie digitale Teilhabe gelingt – mit praktischen Tipps und lokalen Angeboten.
Digitale Teilhabe im ländlichen Raum
Die Seniorenakademie Hochrhein-Wiesental e.V. und das Diakonische Werk im Landkreis Lörrach setzen sich im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projekts für mehr digitale Teilhabe in der Region ein.
Dazu wurde ein flächendeckendes Netzwerk aufgebaut, das vielfältige Angebote zur Förderung der Digitalkompetenz bereitstellt. Kommunen, Vereine, Verbände und soziale Einrichtungen engagieren sich aktiv für dieses wichtige Thema – insbesondere auch im Hinblick auf ältere Menschen.
Digitalisierung im Alltag leicht gemacht
Oft sind es nur ein paar Handgriffe, die fehlen, um ein Smartphone oder Tablet sinnvoll zu nutzen – sei es beim Buchen eines Bahntickets oder beim Chatten mit den Enkeln über WhatsApp. Vor allem im Gesundheitswesen gibt es heute viele digitale Möglichkeiten:
Elektronische Patientenakte
E-Rezept
Online-Terminbuchung beim Arzt
Digitale Gesundheits-Apps
Nutzung der Plattform GesundSozial.digital
Hierzu können Sie sich bei der Seniorenakademie gezielt informieren und Hilfe holen.
Hilfe vor Ort finden
Im gesamten Landkreis gibt es zahlreiche Digitalkompass-Standorte, die praktische Unterstützung rund um digitale Fragen anbieten.
Eine Übersicht aller Standorte finden Sie hier:
👉https://digital-kompass.seniorenakademie-hw.de/standortpartner
Aktuelle Angebote der Seniorenakademie finden Sie hier.
Pflegende Angehörige
Pflegende Angehörige übernehmen eine wichtige, oft herausfordernde Aufgabe, bei der sie neben der Pflege auch viel Organisation leisten müssen und häufig Beruf und Pflege vereinbaren oder selbst im Rentenalter sind. Erfahren Sie hier mehr zu Unterstützungsangeboten, sozialer Absicherung und weiteren Hilfestellungen.
Viele ältere Menschen pflegen ihre Angehörigen, oft ihren Ehe- oder Lebenspartner, teils bis ins hohe Alter. Häufig übernehmen sie die Pflege ganz allein, obwohl sie selbst gesundheitlich belastet sind. Die Pflege kann sehr anstrengend sein, besonders wenn es sich um Menschen mit Demenz handelt. Diese Pflege wird von den Angehörigen als besonders fordernd erlebt.
Ältere pflegende Personen haben oft weniger Kraft und sind schneller erschöpft. Viele fühlen sich in ihrer Pflegerolle gefangen und haben wenig Kontakt zu Freunden. Die ständige Betreuung und der Verlust der früheren Beziehung sind emotional sehr belastend. Zudem schätzen viele ihre eigene Gesundheit als schlecht ein.
Durch die körperlichen und seelischen Belastungen können bei älteren Pflegepersonen Erkrankungen wie Depressionen, Rückenleiden oder Herzprobleme auftreten. Deshalb brauchen sie besonders viel Unterstützung, Entlastung und Angebote zur Gesundheitsförderung.
Die Leistungen der Kranken- und Pflegekassen helfen dabei: Sie unterstützen nicht nur die Pflegebedürftigen, sondern auch die älteren Pflegepersonen. So gibt es spezielle Gesundheitsangebote für Pflegende und Betreuungsangebote, die ihnen Zeit zur Erholung ermöglichen.
Diese Unterstützung ist wichtig, damit ältere Menschen die Pflege gut bewältigen können und ihre eigene Gesundheit geschützt wird.
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Freiheitsbeschränkende Maßnahmen hindern Menschen daran, sich frei zu bewegen. Besonders pflegebedürftige Menschen, zum Beispiel mit Demenz, sind manchmal davon betroffen. Solche Maßnahmen werden oft zum Schutz eingesetzt, zum Beispiel Bettgitter, Anschnallen im Rollstuhl oder Tische, die das Aufstehen verhindern.
Es ist aber nicht bewiesen, dass diese Maßnahmen vor Stürzen oder anderen Gefahren schützen. Im Gegenteil, sie können zu Verletzungen führen und die psychische Gesundheit der Betroffenen schädigen. Freiheitsbeschränkende Maßnahmen greifen stark in die Grundrechte ein und sollten deshalb möglichst vermieden werden.
In Pflegeheimen oder Krankenhäusern dürfen solche Maßnahmen nur mit gerichtlicher Genehmigung angewendet werden. Selbst dann muss das Pflegepersonal sie nur kurzzeitig, angemessen und gut dokumentiert einsetzen.
Es gibt viele Alternativen, um diese Maßnahmen zu vermeiden, die sicherer und respektvoller sind. Die Qualität der Pflege wird regelmäßig geprüft, dabei wird auch kontrolliert, ob freiheitsbeschränkende Maßnahmen verwendet werden. Bei der Pflege zu Hause gibt es keine regelmäßige Kontrolle, doch schätzungsweise 6 bis 9 von 100 pflegebedürftigen Menschen erleben solche Einschränkungen.
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Gewalt und Aggressionen in der Pflege sind ein wichtiges Thema, das oft zu wenig beachtet wird. Gewalt bedeutet jede Handlung oder Unterlassung, die eine pflegebedürftige Person körperlich oder seelisch verletzt oder ihre Rechte auf Selbstbestimmung einschränkt. Gewalt kann auch durch Nachlässigkeit oder Überforderung entstehen.
Solche Situationen kommen in der häuslichen Pflege vor und betreffen sowohl die Pflegebedürftigen als auch die pflegenden Angehörigen. Die Gründe für Gewalt sind vielfältig: Manchmal wird sie bewusst ausgeübt, etwa um Macht auszuüben oder zu schaden. Häufiger jedoch geschieht Gewalt aus Überlastung, Stress oder mangelnder Erfahrung.
Menschen mit Demenz oder geistigen Beeinträchtigungen haben ein besonders hohes Risiko, Gewalt zu erfahren. Durch die Krankheit können sie sich oft nicht gut verständigen oder wehren, und es kann zu aggressivem Verhalten kommen.
Auch die Pflegenden erleben manchmal Aggressionen, was die Situation erschweren und zu einer Spirale von Gewalt führen kann. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Belastungsgrenzen zu erkennen und rechtzeitig Hilfe anzunehmen.
Zur Vermeidung von Gewalt gibt es verschiedene Tipps und Unterstützungsangebote. Pflegende sollten offen über ihre Situation sprechen und bei Bedarf Unterstützung von Beratungsstellen suchen. Denn Gewalt in der Pflege darf niemals toleriert werden – weder von Pflegebedürftigen noch von Pflegenden.
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Ältere und pflegebedürftige Menschen sind besonders gefährdet durch lange Hitzeperioden. Hitze kann bei ihnen schnell zu ernsten Gesundheitsproblemen oder sogar Todesfällen führen. Ihr Körper passt sich altersbedingt schlechter an hohe Temperaturen an, und viele können nicht ausreichend auf die Hitze reagieren.
Schon wenige heiße Tage oder tropische Nächte über 20 Grad belasten die Gesundheit stark. Besonders problematisch sind gefühlte Temperaturen über 30 Grad. Für diese Risikogruppen ist es wichtig, rechtzeitig einfache, aber konsequente Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um Gesundheitsrisiken zu verringern.
Pflegebedürftige Menschen, die allein leben oder nur ambulant betreut werden, brauchen besondere Unterstützung. Sie können oft nicht selbst Maßnahmen gegen die Hitze ergreifen. Deshalb sollten Angehörige und Pflegepersonen die Warnzeichen kennen und wissen, wie lebenswichtig präventive Maßnahmen sind.
Hausärztinnen und Hausärzte beraten, wie Medikamente und Trinkverhalten angepasst werden sollten. Außerdem helfen die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), rechtzeitig auf bevorstehende Hitze zu reagieren.
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Wenn Kinder und Jugendliche lebensbedrohlich oder lebensverkürzend erkrankt sind, braucht die ganze Familie besondere Unterstützung. Die Palliativversorgung richtet sich deshalb nicht nur an die erkrankten Kinder, sondern bezieht die ganze Familie mit ein. Das Ziel ist, die bestmögliche Lebensqualität zu erhalten – egal ob zu Hause, im Krankenhaus oder im Hospiz.
In Deutschland leben rund 50.000 junge Menschen mit schweren Erkrankungen wie Krebs oder unheilbaren Muskel- und Nervenerkrankungen. Ihre Versorgung unterscheidet sich von der Erwachsener: Kinder werden oft über viele Jahre oder dauerhaft palliativ betreut.
Die Palliativversorgung umfasst neben der medizinischen Behandlung auch Schmerzmanagement, psychologische, soziale und seelsorgerische Unterstützung. Kinderärztinnen und -ärzte übernehmen dabei die Grundversorgung, während spezialisierte Palliativteams bei höherem Bedarf helfen. Hospizdienste bieten zusätzlich Unterstützung und Entlastung für Familien.
Die Betreuung wird individuell an die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen und ihrer Familien angepasst. Auch nach dem Tod des Kindes stehen Angebote für die Familie bereit, um den Verlust zu verarbeiten.
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Viele Menschen müssen Angehörige pflegen und gleichzeitig arbeiten. Das ist oft sehr schwer. Pflegende brauchen vor allem Zeit, flexible Arbeitszeiten und Unterstützung. Pflegeleistungen können dabei helfen, aber auch der Arbeitgeber kann mitmachen.
Gesetzlich gibt es Rechte wie Pflegezeit, Familienpflegezeit und kurzfristige Arbeitsverhinderung. Diese ermöglichen es, für eine gewisse Zeit weniger zu arbeiten oder frei zu nehmen, um zu pflegen. Wichtig ist: Diese Rechte gibt es nur, wenn die zu pflegende Person einen Pflegegrad hat.
Alle Arbeitnehmer haben außerdem das Recht auf Teilzeitarbeit und Sonderurlaub, auch wenn kein Pflegegrad vorliegt. Arbeitgeber können auch freiwillig helfen, zum Beispiel mit flexiblen Arbeitszeiten.
Pflege lässt sich nicht immer gut planen. Manchmal ändert sich der Pflegebedarf plötzlich. Deshalb ist es wichtig, flexibel zu sein und praktische Hilfe zu bekommen. Manchmal brauchen Pflegende auch jemanden, mit dem sie reden können.
Die Pflegeversicherung zahlt Geld für Angebote, die Angehörige entlasten. Wenn man weniger arbeitet, gibt es oft weniger Lohn. Dann kann es sein, dass man Sozialhilfe braucht.
Pflegeberatungsstellen helfen dabei, Beruf und Pflege zu vereinbaren. Sie kennen Angebote vor Ort und können Tipps geben.
So wird die Pflege zu Hause besser möglich – mit Unterstützung durch Gesetze, Arbeitgeber und Beratungsstellen.
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